Umstellung auf Free-to-Play-Modell angekündigt

Kurz nach Beginn des neuen Jahres entfällt der Kaufpreis, den Krafton bislang für PlayerUnknown's Battlegrounds aufruft.

Playerunknown's Battlegrounds

Ein Großteil der Battle-Royale-Prominenz ist kostenlos spielbar: Fortnite, Apex Legends, Call of Duty: Warzone – für all diese Titel müsst ihr kein Geld bezahlen. Im Fall von PlayerUnknown's Battlegrounds, dem Spiel, das den Battle-Royale-Hype 2017 entfacht hat, ist das nicht so. Der Titel kostet nach wie vor knapp 30 Euro, doch das ändert sich in naher Zukunft. Nein, PUBG wird nicht günstiger, sondern ist bald gratis. Hersteller Krafton hat bei den Game Awards angekündigt, ab dem 12. Januar auf ein Free-to-Play-Modell zu setzen. Das gilt für alle Versionen, also sowohl auf dem PC als auch den PlayStation- und Xbox-Konsolen und Google Stadia.

Große Veränderungen an der Monetarisierung dürfte es – eben abgesehen davon, dass der Kaufpreis logischerweise wegfällt – nicht geben. PlayerUnknown's Battlegrounds finanziert sich wie eigentlich alle anderen Multiplayer-Shooter längst nicht mehr nur durch die Verkäufe, sondern auch seinen In-Game-Shop und die regelmäßig neu erscheinenden Survivor Passes. Im Spiel selbst gibt es aus wirtschaftlicher Sicht keine Unterschiede zu den Free-to-Play-Konkurrenten von Epic Games, Electronic Arts und Activison.

Vermutlich hat Krafton erkannt, dass man fortan mehr Geld mit PlayerUnknown's Battlegrounds verdienen kann, wenn man die Preishürde entfernt, um so mehr Leute ins Spiel und damit auch dessen Shop zu locken. Aufgrund der ausgewachsenen In-Game-Monetarisierung ist es aus unserer Sicht aber auch nur sinnvoll, diesen Schritt zu gehen, da PUBG längst die Rechtfertigung dafür fehlt, dass es 30 Euro kostet, während Apex Legends und Co zum kostenlosen Download bereitstehen.

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