Minecraft: Vatikan hat nun einen eigenen Server

Dank einem technikaffinen Priester hat der Vatikan nun einen Minecraft-Server, auf dem es keine Toxizität geben soll.

Minecraft

Sind wir mal ehrlich: Dem Vatikan sagt man nicht nach, dass er "jung und hip" ist. Und vermutlich hätte niemals jemand geahnt, dass Videospielportale mal über den kleinsten Staat der Welt (sowohl flächenmäßig als auch, was die Bevölkerungszahl betrifft) berichten würden. Aber genau das machen wir hier an dieser Stelle, denn der Vatikan hat nun – ob ihr es glaubt oder nicht – seinen eigenen Minecraft-Server.

Verantwortlich dafür ist Vater Robert Ballecer. Der ist katholischer Priester, zu Bekanntheit gelangte er jedoch als Technik-Blogger und Moderator des Podcasts This Week in Enterprise Tech. Und nur weil er für die Kirche arbeitet, heißt das ja noch lange nicht, dass er seine Technikleidenschaft aufgegeben hat. Auf Twitter startete er Anfang September eine Umfrage, wo er über 23.000 Follower hat. "Ich möchte ein paar Server im Vatikan für Spieler, die ein bisschen weniger Toxizität und ein bisschen mehr Kommunität haben wollen, hochfahren", schrieb er damals. Er stellte dabei seinen Followern die Frage, für welches Spiel der erste Server sein soll. 64 Prozent der Teilnehmer entschieden sich für Minecraft, zur Auswahl standen darüber hinaus Rust, ARK: Survival Evolved und Team Fortress 2.

Rome Reports griff die Story jüngst in dem hier verlinkten Video auf und interviewte Ballecer. Der führte im Gespräch weiter aus, warum er Spielserver im Vatikan eröffnen will und es im Fall von Minecraft eben bereits getan hat: Er wollte nicht nur einen Ort schaffen für Leute, die keine Lust auf toxische Mitspieler haben, sondern vor allem einen, an dem sich Menschen selbst ausdrücken können und Beziehungen zueinander aufbauen. Letzteres sei Ballecer besonders wichtig.

Quelle: Robert Ballecer / Rome Reports in English

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