Bungie trennt sich von Activision, erhält Destiny-Markenrechte

Bungie und Activision gehen getrennte Wege. Der Entwickler wird die Destiny-Spiele künftig selbst vertreiben.

Kurz vor dem Wochenende hat die Gaming-Welt noch eine richtige Knaller-News hervorgebracht: Bungie wird zum Indie-Entwickler. Na gut, unter „Indie“ verstehen wir eigentlich was anderes als ein millionenschweres Unternehmen, das AAA-Blockbuster veröffentlicht. Aber tatsächlich hat sich das Entwicklerstudio aus Bellevue, Washington dazu entschieden, sich vom Publisher Activision Blizzard abzukapseln und seine Titel in Zukunft selbst zu vermarkten. Die für uns Spieler wichtigste Frage dabei: Was bedeutet das für Destiny? Ganz einfach: Activision überlässt Bungie die Markenrechte. „Der geplante Übergangsprozess ist bereits im Anfangsstadium unterwegs, wobei Bungie und Activision darauf bedacht sind, dass alles so glatt wie möglich läuft“, heißt es in einem offiziellen Statement des Unternehmens, das einst in Zusammenarbeit mit Microsoft seinen großen Durchbruch mit der Halo-Reihe feierte.

Bunge versichert, dass der Destiny-Reihe eine glorreiche Zukunft bevorstehe. „Mit ‚Forsaken‘ haben wir gelernt und euch zugehört und uns in die Richtung bewegt, von der wir glauben, dass sie Spielern ein gutes Erlebnis schafft. Seid sicher, dass mehr davon in den Startlöchern steht.“ Man wolle weiterhin die Community regelmäßig darüber informieren, wie der Zeitplan aussieht, und in den kommenden Monaten mehr saisonale Events in Destiny 2 veranstalten. 

Außerdem ist davon die Rede, die Fans „mit aufregenden Neuigkeiten zu überraschen“. Ob das schon ein Hinweis auf etwaige größere Ankündigungen in der Zukunft ist, vielleicht ja die von Destiny 3? Wir sind gespannt, ob Bungie es im Alleingang schaffen wird, die Marke weiterhin erfolgreich am Markt zu halten, obwohl es in der Vergangenheit so viel Kritik gab, weil die Erwartungen der Spieler mehrfach nicht erfüllt wurden.

Einen Grund dafür, sich nach acht Jahren von Activision als Partner zu trennen, nennt Bungie nicht. Vorstellbar ist, dass die Initiative vom Publisher und nicht Entwickler ausging. Nachdem Destiny 1 und auch 2 so viele Probleme hatten, ist ein dritter Teil definitiv mit einem großen Risiko verbunden. Denn wenn es Bungie mit dem nicht endlich mal gelingt, vollends zu überzeugen, könnte das das Ende der Reihe bedeuten. Daher läge es nahe, dass Activision lieber nichts mehr mit der Marke zu tun haben möchte und Bungie die Markenrechte deshalb zu besonders günstigen Konditionen überträgt.

Quelle: Bungie

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