Alle Infos zu Apex-Packs und Kampfpässen

Apex Legends soll nicht nur durch Lootboxen, sondern auch einen Kampfpass finanziert werden. Wir haben alle Infos dazu.

Apex Legends - Hauptbild

Mit Apex Legends hat Electronic Arts sein erstes Battle-Royale-Spiel auf den Markt gebracht. Der längst angekündigte „Firestorm“-Modus für Battlefield 5 lässt schließlich noch auf sich warten. Nun gibt es sicherlich so einige Spieler, die bei dem Free-to-Play-Titel von Entwickler Respawn Entertainment das Schlimmste hinsichtlich der Monetarisierung befürchten, zumal es wie in Fortnite nicht nur einen Battle Pass gibt (hier heißt er Kampfpass), sondern obendrein auch noch Lootboxen. Um euch nicht nur einen Überblick zu verschaffen, sondern auch ein wenig die Angst zu nehmen, erklären wir euch in diesem Guide, was es mit dem Kampfpass und den Apex-Packs auf sich hat.

Faires Spiel, faires Geschäftsmodell

Um es gleich vorweg festzuhalten: Sowohl die Apex-Packs als auch der Kampfpass sind nicht komplett den zahlenden Spielern vorbehalten. Diejenigen, die den Ego-Shooter spielen wollen, ohne auch nur einen Cent auszugeben, kommen genauso in den Genuss der zahlreichen freischaltbaren Items. Und wer denkt, irgendwo in Apex Legends verstecke sich eine Pay-to-Win-Komponente, den können wir ebenfalls beruhigen: Das einzig spielerisch Relevante, was ihr mit dem Einsatz von Echtgeld freischalten könnt, sind derzeit zwei der acht zum Release verfügbaren Legenden. Doch zum einen könnt ihr euch die auch ganz einfach erspielen, indem ihr Legenden-Tokens sammelt, zum anderen sind sie nicht stärker als die sechs weiteren Helden.

Apex Legends - Legenden

Die Helden stehen im Mittelpunkt von Apex Legends. Nicht alle könnt ihr von Anfang an spielen, aber wer kein Geld bezahlen möchte, schaltet die anderen relativ zügig durchs Spielen frei.

Apex-Packs: Die Lootboxen von Apex Legends

Apex-Packs und Kampfpass liefern euch derweil rein kosmetische Inhalte. Fangen wir mit ersteren an, den Lootboxen von Apex Legends. Dieses System ist bei Spielern ziemlich verschrien aufgrund des Glücksspielcharakters. Doch Respawn Entertainment und Electronic Arts halten das Ganze recht transparent. Zudem verdient ihr euch im Spielverlauf eine große Anzahl an Packs durchs pure Spielen. In Apex Legends steigt ihr nach und nach im Level auf (die Maximalstufe liegt bei 100). Bis dahin gewinnt ihr 45 Apex-Packs.

In den virtuellen Packungen können Skins für Waffen und Legenden, Finisher-Animationen, Abzeichenrahmen, -posen sowie -Statistik-Tracker, Intro- und Kill-Bemerkungen sowie zu guter Letzt Herstellungsmetalle enthalten sein. Die Objekte gibt es in unterschiedlichen Seltenheitsstufen: „Häufig“, „Selten“, „Episch“ und „Legendär“, wobei nicht jede Item-Kategorie Gegenstände jeder dieser Stufen umfasst. Zum Beispiel gibt es nur legendäre Legenden-Finisher, während alle Kill-Bemerkungen häufig in Apex-Packs stecken.

Irgendwann kriegt jeder was Besonderes

Aus jeder Lootbox in Apex Legends zieht ihr mindestens ein seltenes Objekt. Die Wahrscheinlichkeit, dass sogar ein episches Item enthalten ist, liegt bei 24,8 Prozent. Für legendäre Gegenstände gilt ein Wert von 7,4 Prozent. Das Gute ist, dass es einen Pechschutz gibt. Das bedeutet, ihr müsst maximal 30 Apex-Packs öffnen, bis ihr ein legendäres Item erhaltet. Früher oder später werdet ihr also definitiv ein Objekt der höchsten Seltenheitsstufe in Apex Legends ergattern. Außerdem wird es nicht passieren, dass ihr irgendetwas doppelt erhaltet. Habt ihr alle Items einer Seltenheitsstufe in eurem Besitz, werdet ihr stattdessen immer Herstellungsmetalle jener Stufe bekommen.

Herstellungsmetalle dienen in Apex Legends dazu, bestimmte Gegenstände herzustellen, die ihr haben möchtet. Wenn ihr genügend habt, geht ihr in den „Legenden“- oder „Waffenkammer“-Reiter und craftet dort das Item eurer Wahl. Eine andere Option, gezielt Objekte zu bekommen, ist der Rotationsshop. Dessen Angebot wechselt alle sieben Tage. Für die gewöhnlichen Items im Bereich „Vorgestellt“ könnt ihr jedoch nur mit Apex-Münzen, der Premiumwährung des Spiels, bezahlen. Im „Shop-exklusiv“-Segment wiederum findet ihr ausschließlich legendäre Umfärbungen. Mit denen könnt ihr legendäre Items eben, wie der Name es andeutet, umfärben. Sie sind nur für Legenden-Tokens zu haben und bringen euch logischerweise nur dann etwas, wenn ihr das entsprechende Objekt habt.

Apex Legends - Bloodhound mit Skin

Dank Skins könnt ihr euch optisch von anderen Spielern, die mit dem gleichen Helden zocken, absetzen.

Alle drei Monate gibt’s was Neues

Kommen wir zum Kampfpass. Wer schon mal Fortnite gespielt hat, dürfte mit dem System vertraut sein. Auch in Apex Legends wird es Saisons geben. Jede davon dauert drei Monate und bringt nicht nur jeweils einen neuen Charakter, frische Waffen und Items für die Apex-Packs mit sich, sondern auch einen eigenen Kampfpass. Über den lassen sich exklusive Items verdienen, die ihr nicht aus den Lootboxen oder dem In-Game-Shop sowie per Crafting erhalten könnt. Außerdem ist der Pass eine weitere Option, Apex-Packs zu verdienen.

Ganz wichtig: Jeder Spieler schaltet in einer Saison durchs Spielen von Apex Legends einen Teil der Kampfpassbelohnungen frei. Doch nur Käufer bekommen alles, was immerhin rund 100 Preise innerhalb einer Season sind. Alles, was ihr euch erarbeitet, dürft ihr nach Ende der Spielzeit behalten. Das gilt auch für die kostenlosen Items. Die neuen Legenden sind übrigens nicht Teil der Kampfpässe, sondern werden immer für Legenden-Tokes zu haben sein. Ihr seht also: Für Geld bekommt ihr in Apex Legends ausschließlich eine größere Auswahl kosmetischer Gegenstände und könnt beim Freischalten von Helden Zeit sparen. Ansonsten verpasst ihr aber nichts, wenn ihr den großen Vorzug des Free-to-Play-Modells, also eben das kostenlose Spielen, in vollen Zügen genießen wollt.

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