Der Herbst 2019 wird krass!

Sobald das Sommerloch überstanden ist, erwartet euch und uns eine gewaltige Lawine voller hochkarätiger Spiele.

So krass wird der Herbst 2019!

So krass wird der Herbst 2019!

Seit einigen Jahren verdient Daniel Aminati sein Geld nicht nur im Nachmittagsprogramm von ProSieben, sondern auch damit, dass er andere Leute "krass" macht. Der Spieleherbst 2019 hat das Fitnessprogramm des TV-Moderators nicht nötig, um krass zu werden. Das schafft er auch so und er hat nicht das Problem, diese Krassheit zu verlieren, wenn er mit dem Gewichtheben aufhört und wieder zu Burgern sowie Schokoriegeln greift. Diese Flut fängt gar nicht erst im Herbst an, sondern baut sich schon Ende August auf. Da erwarten uns an zwei Tagen gleich vier interessante Spiele.

Zwei Underdogs, die ihr im Auge behalten solltet

Den Anfang machen Control und Ancestors: The Humankind Odyssey am 27. August. Ersterer Titel ist das neue Werk vom finnischen Studio Remedy Entertainment. Das Team rund um Sam Lake hat mit den ersten beiden "Max Payne"-Teilen, Alan Wake und Quantum Break bewiesen, dass es ein Händchen für gute Geschichten und atmosphärisch dichte Inszenierung hat.

Ihr spielt Jesse Faden, die durch gewisse und nicht sonderlich angenehme Umstände zur Leiterin des Federal Bureau of Control, kurz FBC, wird. Diese Regierungsorganisation befasst sich mit Dingen, die die Gesetze der Realität überschreiten, und versucht, sie im Zaum zu halten. Ihr müsst nun in der Rolle der jungen Dame das "Old House", den Sitz des FBC, von einer mysteriösen, übernatürlichen Macht zurückerobern. Dabei greift ihr nicht nur auf eine besondere Art Pistole, sondern auch auf telekinetische Fähigkeiten zurück.

So groß die Vorfreude auf Control auch ist, komplett nur darauf werden wir uns in der letzten Augustwoche nicht konzentrieren können. Denn Ancestors: The Humankind Odyssey hat eines der spannendsten Konzepte seit langem. In dem neuen Werk von "Assassin's Creed"-Schöpfer Patrice Désilets spielt ihr die frühen Vorfahren des Menschen. Ihr fangt an mit einem Charakter, der noch recht eindeutig als Affe zu definieren ist, doch im Verlauf des Spiels verkörpert ihr nicht nur ihn, sondern auch seine ganzen Nachfahren.

Ancestors erstreckt sich über einen Zeitraum von neun Millionen Jahren, in denen ihr die Evolution vom Affen zum Menschen nachspielt. Ihr lenkt die Geschicke eines ganzen Stammes, erkundet eine offene Welt, kämpft ums Überleben und erlernt neue Fähigkeiten, die ihr an eure Nachkommen weitergebt. Der Titel vermischt dabei Action-Adventure mit Survival-Elementen. Nicht nur, dass es Permadeath gibt, ihr müsst auch regelmäßig essen, trinken und schlafen. Fressfeinde machen euch außerdem das Leben schwer. Eine richtige Story soll es derweil nicht geben. In Ancestors: The Humankind Odyssey schreibt ihr eure Geschichte selbst. Ob das auf Dauer Spaß macht und genug Abwechslung bietet? PC-Spieler finden es ab Ende August heraus, Konsoleros müssen sich bis Dezember gedulden.

Horror im Doppelpack

Die anderen beiden spannenden Neuerscheinungen im August sind The Dark Pictures: Man of Medan und Blair Witch. Ersteres ist das neue Adventure der "Until Dawn"-Schöpfer von Supermassive Games, das in die gleiche Kerbe schlägt. Euch erwartet also ein spielbarer Horrorfilm, der diesmal nicht PS4-exklusiv ist, sondern auch für PC und Xbox One erscheint. Es geht um eine Gruppe junger US-Amerikaner, die einen Bootsurlaub im Südpazifik macht. Doch ein heftiger Sturm ruiniert die Ferienstimmung und dann landen die Protagonisten auch noch auf einem Geisterschiff. The Dark Pictures: Man of Medan kommt am 30. August auf den Markt, genau wie Blair Witch. Das basiert auf der gleichnamigen Horrorfilmreihe und stammt von den Machern von Layers of Fear, was durchaus Hoffnung macht, dass uns hier ein atmosphärisch dichtes Gruselspiel erwartet.

Monster jagen und Aliens abschlachten

Im September geht es richtig in die Vollen. Der Monat ist vollgepackt mit sehnlichst erwarteten Spielen. Los geht es mit Monster Hunter: World – Iceborn. Das mag zwar nur eine Erweiterung für das Action-RPG von Capcom sein, soll aber extremst umfangreich werden. Es erscheint am 6. September erst mal nur für PS4 und Xbox One, PC-Zocker dürfen erst im Winter Jagd auf mehr Monster machen und das neue Schneegebiet erkunden.

Vier Tage später gibt es endlich wieder einen Exklusivtitel für Xbox-Jünger – also rein auf den Konsolenmarkt bezogen, versteht sich, schließlich bringt Microsoft seine eigenen Titel auch immer für den PC heraus. Die Rede ist von Gears 5. Das rückt Kait Diaz aus Gears of War 4 in den Mittelpunkt. In ihrer Rolle ergründet ihr den Ursprung der Locust und Kaits Familie. JD Fenix und Delmont Walker aus dem Vorgänger sind auch wieder mit von der Partie, genau wie Fanliebling Marcus Fenix.

Gears 5 will aber nicht nur mit seiner Kampagne punkten. Die Reihe ist bekannt für spaßige Multiplayer-Action und die gibt es auch im fünften Teil. Sowohl online als auch lokal im Splitscreen könnt ihr kooperativ die Story oder spezielle Modi wie "Horde" spielen. Und natürlich darf auch ein umfangreicher PvP-Teil nicht fehlen.

Ballerei und Raserei

Ordentlich geballert wird auch in Borderlands. Am 13. September lässt sich endlich der dritte Teil der Shooter-Reihe von Gearbox auf dem PC und den Konsolen blicken – hat ja auch lang genug gedauert, Teil 2 ist schon sieben Jahre alt. Wahnsinnig viel neu macht Borderlands 3 nicht. Ok, es geht diesmal auf mehrere Planeten, statt nur auf Pandora nach Items zu jagen, zudem bekommt das Skill-System durch mehrere aktive Fähigkeiten pro Klasse etwas mehr Würze und diverse Quality-of-Life-Verbesserungen (im Koop kriegt jeder seinen eigenen Loot) gibt's obendrauf. Im Kern bleibt Borderlands aber Borderlands und das ist auch gut so! Wir haben richtig Bock drauf, wieder Milliarden an Waffen zu sammeln und uns durch bunte Cel-Shading-Welten zu ballern.

Ärgerlich ist nur, dass am gleichen Tag wie Borderlands 3 das neue GRID erscheint. Denn wir mögen nicht nur Shooter, sondern auch Rennspiele und die von Codemasters zählen nun mal zu den besten Vertretern ihres Genres. Gerade mit Race Driver: GRID von 2008 verbinden wir schöne Erinnerungen. Hoffentlich kann der neue Teil an dessen Qualität anknüpfen. GRID 2 und GRID Autosport ist das nicht so wirklich geglückt. Aber wenn GRID einen motivierenden Karrieremodus, eine gute KI und eine große Vielfalt an Strecken sowie Autos bietet, kann nicht viel schiefgehen. Dann wird das ein schwerer Kampf mit uns selbst darum, ob wir in der Woche um den 13. September die Freizeit mit Ballern oder Rasen verbringen.

Bekanntes Abenteuer in neuem Gewand

Switch-Spieler kommen im September auch auf ihre Kosten. Am 20. September serviert euch Nintendo The Legend of Zelda: Link's Awakening. Das Remake des Game-Boy-Color-Klassikers präsentiert sich im knuffigen Comic-Look und bietet eine Kamera, die konstant Link folgt. Es gibt also nicht mehr zig Einzelbildschirme. Auf der technischen Seite gibt sich die Neuauflage modern, spielerisch bleibt aber vieles beim Alten. Nach wie vor erkundet ihr die Insel Cocolint, auf der Link strandet, nachdem er Schiffbruch erlitten hat, in der Top-Down-Perspektive und auch das grundlegende Gameplay bleibt dem Original treu.

Das heißt aber nicht, dass es gar keine Neuerungen gibt. Was am meisten heraussticht, ist sicherlich der Dungeon-Baukasten. Ja, richtig gelesen: Ihr könnt eure eigenen Höhlen, Tempel und Co erschaffen. Dabei steckt ihr die Räume der Dungeons, die ihr zuvor gemeistert habt, nach Belieben in einem Editor zusammen. Ihr könnt also leider nicht wie in den "Super Mario Maker"-Spielen alles von Hand bauen. Aber wer weiß: Vielleicht liefert uns Nintendo ja irgendwann ein "Zelda Maker"?

Wenn euch The Legend of Zelda nicht hart genug ist, spielt ihr vielleicht lieber vier Tage später The Surge 2. Das Souls-like will die größte Schwäche des Vorgängers, die geringe optische Abwechslung, nicht wiederholen. Deshalb erkundet ihr diesmal nicht nur ein Fabrikgelände, sondern eine ganze Stadt. Ein richtiges Open-World-Spiel wird The Surge 2 aber nicht sein.

Fußball darf im September nicht fehlen

Ach ja, beinahe hätten wir es vergessen: Der September ist bekannt dafür, dass er neues Futter für Fußballfans bereithält. Am 10. September macht eFootball PES 2020 den Anfang mit, wie ihr lesen könnt, neuem Namen. Konami sagt, man wolle sich mehr auf E-Sports konzentrieren. Die beliebten Singleplayer-Modi wie die Meisterliga sind aber nach wie vor Teil des Spiels. 

Der große Konkurrent erscheint zweieinhalb Wochen später, genauer gesagt am 27. September. Dann bringt FIFA 20 den Straßenfußball zurück. "Volta Football" heißt die große Neuerung. Ihr könnt euch also auf "FIFA Street"-artige Matches freuen, für die ihr euren eigenen Charakter erstellt. Ein passender Story-Modus ist ebenfalls mit von der Partie.

Überlebenskampf mit den Ghosts

Im Oktober geht es mit jeder Menge Action weiter. Zum Monatsanfang gibt es am 4. Oktober Ghost Recon: Breakpoint. Der Nachfolger zu Ghost Recon: Wildlands mag vielleicht, wenn man sich pures Gameplay anschaut, auf den ersten Blick genau wie der Vorgänger wirken: Ihr durchstreift eine riesige Open World und infiltriert solo oder im Online-Koop gegnerische Basen aus der Third-Person-Perspektive. Doch speziell unter der Haube ändert sich einiges. 

Ghost Recon: Breakpoint bietet mehr RPG-Elemente. Sowohl euer Charakter als auch die Gegner und die Waffen im Spiel haben einen Level. Loot spielt also eine wichtige Rolle, was gleich Assoziationen zu The Division hervorruft. Doch die Entwickler versprechen, dass Ghost Recon weiterhin mehr Shooter als Rollenspiel sein soll. Wenn ihr einem menschlichen Gegner also in den Kopf schießt, soll das auch tödlich sein. Allerdings spielen Drohnen eine wichtige Rolle. Und die gegnerischen Maschinen halten auch gerne mal ein paar Kugeln mehr aus. Ebenfalls neu sind Survival-Elemente. Ihr jagt Tiere, bereitet Essen zu und stellt aus diversen Materialien andere nützliche Dinge her. Zudem wirken sich Verletzungen deutlich auf eure Bewegung aus. Mit einem verletzten Bein lässt es sich eben nicht so gut sprinten. Obendrauf gibt es in Ghost Recon: Breakpoint feste Klassen, die dem Teamplay und dem taktischen Anspruch zugutekommen sollen.

Brachiale Action oder witziges RPG?

Ist euch Ghost Recon zu taktisch, wartet ihr bis zum 25. Oktober und spielt ab dann Call of Duty: Modern Warfare. Das ist der Reboot der "Modern Warfare"-Reihe, die Storys der ersten drei Teile spielen also keine Rolle. Nach mehreren Jahren, in denen Call of Duty euch die meiste Zeit in Zukunftsszenarien hat kämpfen lassen (und einmal im Zweiten Weltkrieg), geht es also zurück auf die Schlachtfelder der Gegenwart. Die Kampagne soll dabei gewollt kontrovers ausfallen. Erinnert ihr euch noch an die "Kein Russisch"-Mission aus Modern Warfare 2? Genau in diese Richtung soll es gehen. Warten wir mal ab, wie das am Ende ankommen wird.

Für diejenigen, die es lieber etwas geistreicher mögen, erscheint am selben Tag mit The Outer Worlds das neue Rollenspiel von Obsidian Entertainment. Das soll nach den CRPGs Pillars of Eternity 1 und 2 sowie Tyranny (Iso-Perspektive, taktische Echtzeitkämpfe mit Pause-Funktion, Party-Management) wieder mehr in die Richtung von Fallout: New Vegas gehen. Euch erwartet eine abgedrehte, überzeichnete Sci-Fi-Welt, die ihr aus der First-Person-Ansicht erkundet. Kämpfe spielen sich wie in einem Ego-Shooter, die Rollenspielaspekte stehen aber klar im Vordergrund. The Outer Worlds soll im Grunde das bieten, was viele Spieler bei Fallout 4 (und erst recht Fallout 76) vermisst haben.

Farbenfrohe Zoos und trostlose Endzeit

Der, wenn wir nach den Spielen gehen, die bereits einen festen Release-Termin haben, letzte relevante Monat für dieses Jahr ist der November. Denn für Dezember ist bislang noch nichts angekündigt. Dafür ist der elfte Monat im Jahr, in dem sich Männer gerne einen Bart wachsen lassen, wahrlich überfrachtet mit Hochkarätern. Das fängt ganz friedlich mit Planet Zoo am 5. November an. Im neuen Aufbauspiel der "Planet Coaster"-Macher von Frontier Development errichtet ihr euren Traumzoo. Es gibt über 50 Tierarten und ihr habt viel kreative Freiheit beim Bau von Gehegen, müsst euch aber dabei nach den Bedürfnissen eurer Schützlinge richten. Ein Eisbär wird sich in einem Zuhause mit Savannen-Look sicherlich nicht wohlfühlen.

Drei Tage später gibt es etwas deutlich Düstereres: Am 8. November erscheint endlich Hideo Kojimas Death Stranding für die PS4. Nach wie vor wirkt das Spiel sehr mysteriös, sowohl in Bezug auf die Story als auch das Gameplay. Dass das aber scheinbar viel Wert auf Stealth und Erkundung legt, hat der jüngste Trailer angedeutet. Als Sam Porter Bridges, dargestellt von "The Walking Dead"-Star Norman Reedus, durchstreift ihr als Quasi-Dienstbote eine Endzeitwelt und bringt wichtige Waren von A nach B. Weitere Aussagen über die Handlung trauen wir uns gar nicht erst, weil die ganzen Trailer so wirr sind, dass wir keinerlei Ahnung haben, worum es in Death Stranding geht. Aber genau deswegen sind wir auch so neugierig auf das neue Werk des "Metal Gear Solid"-Schöpfers.

Zwei starke Marken, ein Tag im November

Wesentlich weniger mysteriös sind die beiden Spiele, die am 15. November erscheinen. Auf der einen Seite bekommen alle "Krieg der Sterne"-Fans mit Star Wars Jedi: Fallen Order hoffentlich das Einzelspieler-Jedi-Abenteuer, nach denen sie sich so lange schon sehnen. Als junger Padawan Cal Kestis erlebt ihr eine Geschichte, die zwischen "Die Rache der Sitz" und "Eine neue Hoffnung" spielt. Gameplay-technisch erwartet euch ein Mix aus Uncharted, Jedi Knight und Sekiro: Shadows Die Twice, wobei die Lichtschwertkämpfe sicherlich längst nicht so anspruchsvoll ausfallen dürften wie im jüngsten Spiel von From Software. Das erste Gameplay-Video vom EA-Play-Event hat schon mal einen kleinen Ausblick auf das gegeben, was euch im November erwartet. Doch viele Dinge, die bereits für Star Wars Jedi: Fallen Order bestätigt sind, haben wir noch nicht gesehen. Da wären zum Beispiel das Skill-System und die Metroidvania-Aspekte. Zu 100 Prozent linear soll das Actionspiel schließlich nicht ausfallen, eine richtige Open World wird es aber auch nicht haben.

Eine richtig offene Spielwelt ist wiederum von Pokémon Schwert & Schild zu erwarten – zumindest wenn wir danach gehen, was Nintendo auf der E3 gezeigt hat. Demnach weiß Entwickler Game Freak die Hardware der Switch schon zu nutzen. Es wäre auch zu schade, wenn das erste Pokémon, das nicht bloß für ein Handheld-Gerät erscheint, genauso "beschränkt" wäre wie seine Vorgänger.

Pokémon Schwert & Schild spielen in der Galar-Region, die auf Großbritannien basiert. Dementsprechend finden Arenakämpfe in großen Fußballstadien statt. Zu den spielerischen Neuerungen gehört das sogenannte Dynamax-Feature, dank dem ihr in Kämpfen eines eurer Monster für drei Runden riesig groß macht, was ihm mehr Kraft verleiht. Außerdem gibt es Raids für vier Spieler, bei denen ihr gegen Dynamax-Pokémon kämpft, die dauerhaft ihre XXL-Format beibehalten.

Fanliebling aus Japan und brachiale Baller-Orgie aus den USA

Was eigentlich schon im August hätte erscheinen sollen, ist Shenmue 3. Das wurde jüngst auf den 19. November verschoben und für die Fans bleibt nur zu hoffen, dass das auch die letzte von vielen Verzögerungen gewesen ist. Teil 3 knüpft nahtlos an die Handlung des zweiten Teils an, weshalb wir an dieser Stelle nicht zu viel verraten, um die Leute nicht zu spoilern, die die ersten beiden Shenmues noch nachholen wollen (was dank der Remastered-Collection problemlos möglich ist). Auch spielerisch bleibt der Titel den Vorgängern treu und bietet eine Mischung aus Martial-Arts-Kämpfen und diversen Minispielen.

Wesentlich simpler und brachialer geht es in Doom Eternal zu, das am 22. November erscheint. Wer den Reboot von 2016 gespielt hat, der weiß im Grunde schon, was da auf ihn zukommt. In der Fortsetzung seid ihr aber nicht mehr auf dem Mars unterwegs, sondern bekämpft die Brut der Hölle auf der Erde. Dazu steht euch wieder ein breites Waffenarsenal zur Verfügung. Während die Kampagne im Prinzip das gleiche Gameplay, was ihr aus dem Vorgänger kennt, in verfeinerter Form bietet, gestaltet sich der Multiplayer diesmal gänzlich anders. Auf klassische Modi wie "Deathmatch" verzichtet id Software, stattdessen gibt es asymmetrisches Gameplay, bei dem zwei Spieler Dämonen steuern und gegen einen einzelnen Doom Slayer antreten.

Und es kommt noch mehr

All die bislang genannten Titel würden schon ausreichen, um uns für den Rest des Jahres durchgehend gut zu unterhalten. Aber es gibt noch einen Haufen weiterer Spiele, die zwar keinen festen Release-Termin haben, aber entweder definitiv dieses Jahr erscheinen sollen oder zumindest eine Chance haben, noch 2019 auf den Markt zu kommen. Nintendo hat etwa für den Herbst Luigi's Mansion 3 eingeplant, das auf der E3 näher vorgestellt wurde und bislang richtig gut aussieht. THQ Nordic hat noch Biomutant, um das es jedoch schon seit längerer Zeit sehr ruhig ist, und Desperados 3 im Köcher. Ubisoft kündigte 2018 Die Siedler 8 für den Herbst dieses Jahres an, sicherlich wird es dazu auf der gamescom mehr Details geben. Von EA ist noch mit einem neuen Need for Speed zu rechnen und auch ein Plants vs. Zombies: Garden Warfare 3 ist bereits bestätigt.

Nioh 2 könnte auch noch 2019 erscheinen, nachdem vor einiger Zeit bereits eine Alphademo spielbar war. Und dann wären da noch zwei vielversprechende Indie-Titel: Rebel Galaxy Outlaw verspricht, ein Weltraumspiel zu werden, das Erinnerungen ans gute alte Freelancer weckt. Ursprünglich war es für Anfang 2019 angekündigt, wann es nun erscheinen soll, ist unklar. Bei Super Meat Boy Forever, dem Nachfolger zum gefeierten Jump and Run von Edmund McMillen, heißt es hingegen einfach nur, dass es dieses Jahr kommen wird. Wir könnten noch so viel mehr Spiele aufzählen, aber irgendwann muss es dann auch mal reichen. Der Herbst 2019 wird in jedem Fall krass für Videospielfans. Allerdings sei auch gesagt: Das Frühjahr 2020 wird noch krasser. Aber dem widmen wir uns bald in einem anderen Artikel.

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