Returnal: Update 2.0 liefert Speicherfunktion und Fotomodus

Endlich müsst ihr Returnal und eure PS5 nicht mehr laufen lassen, wenn ihr einen Run nicht am Stück spielen könnt.

Returnal

Returnal ist eines der besten Spiele des Jahres. Wer eine PlayStation 5 und viel Frustresistenz besitzt, kommt an dem Rogue-like von Housemarque kaum vorbei. Allerdings brauchte man bislang auch entweder lange freie Abende für das Spiel oder musste die Bereitschaft haben, die Konsole über längere Zeit im Ruhemodus laufen zu lassen und mit ihr nichts anderes zu machen, als bei der nächsten Nutzung erneut Returnal zu spielen. Ihm fehlte schließlich die Möglichkeit, den Fortschritt während eines Durchlaufs abzuspeichern, um das Spiel dann beenden und später fortsetzen zu können. Wenn man einen Run nicht bis zum Ende beziehungsweise Bildschirmtod durchgezogen und die Konsole dann einfach ausgeschaltet hat, war der Fortschritt weg.

Das Update 2.0 löst das Problem. Nach über einem halben Jahr hat Housemarque endlich eine Speicherfunktion nachgereicht. Die nennt sich "Zyklus aussetzen" und ist limitiert. Ihr könnt nicht frei speichern und schon gar nicht mehrere Spielstände anlegen und die jederzeit laden. Das Feature gibt euch lediglich die Option, Returnal während eines Durchgangs zu beenden, ohne dass ihr euren Fortschritt verliert. Wenn ihr es dann später weiterzockt, wird der Speicherstand automatisch gelöscht. An dem Rogue-like-Konzept, bei dem der Tod nun mal bedeutet, dass ihr von vorne anfangen müsst, ändert sich also rein gar nichts.

Ihr könnt den Zyklus auch nicht zu jeder Zeit aussetzen. Während Bosskämpfen, Zwischensequenzen, den Szenen in Ego-Perspektive und "heftigen Kampfszenarien", wie es in einem Artikel auf dem PlayStation-Blog heißt, ist kein Speichern möglich. "Wir fanden nämlich, dass es Momente in Returnal gibt, die Spieler am besten am Stück erleben sollen, um den gewünschten Spielfluss und die Herausforderung des Spiels beizubehalten", so Creative Director Harry Krueger. "Mit dieser Herangehensweise können wir das Rogue-like-Gefühl des Spiels und die Gefahren eures Durchgangs beibehalten, aber gleichzeitig eine bequeme, spielerfreundliche Option für diejenigen unter euch bieten, die Returnal gerne in kürzeren Spielsitzungen erleben wollen."

Die zweite große Neuerung ist der Fotomodus. Ja, der hat bislang in Returnal gefehlt, obwohl so was doch mittlerweile eigentlich zum guten Ton gehört. Fast in jedem Spielmoment (mit wenigen Ausnahmen wie etwa den First-Person-Szenen), könnt ihr das Geschehen pausieren, um einen schicken Schnappschuss zu machen. Dabei habt ihr eine Vielzahl an Optionen: Ihr könnt Dinge wie die Brennweite, Blendenöffnung, Sättigung und den Kontrast einstellen, das Bild mit verschiedenen Lichtquellen beleuchten und aus diversen Filtern, Effekten, Rahmen und Farboptionen wählen.

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