Resident Evil: Zwei Jahrzehnte voll Zombies

Kurz bevor wir uns ins "Resident Evil 2"-Remake stürzen, schauen wir auf die Historie der Horrorspielreihe zurück.

Resident Evil

Eine Person kauert über einer anderen. Sie dreht ihr Gesicht zur Kamera, der Mund ist blutverschmiert, die Haut gräulich und auf dem Kopf kein Haar mehr zu sehen. Mit dieser legendär gewordenen Szene wird der erste Zombie in Resident Evil eingeführt. Es ist einer der prägenden Momente einer Serie, die über 20 Jahre lang Erfolge feiern und zum größten Vertreter des Survival-Horror-Genres wird. Tatsächlich ist es sogar Resident Evil selbst, das den Begriff Survival-Horror prägt. Im Ladebildschirm des Spiels heißt es schließlich: „Enter the survival horror…“ („Betritt den Überlebenshorror…“). Es ist nicht so, als hätte sich der japanische Publisher Capcom bei der englischen Übersetzung mit Ruhm bekleckert, aber irgendwie trug der dadurch entstandene B-Movie-Charme auch zum Erfolg von Resident Evil bei. Und auch wenn in späteren Teilen die Lokalisierungsqualität zunahm, blieben die Geschichten doch zumeist eher auf einem Level, bei dem man als Spieler besser nicht zu viel hinterfragt.

Nun erscheint in Kürze das von Fans sehnlichst erwartete Remake von Resident Evil 2 für PC, PlayStation 4 und Xbox One. Wir nehmen uns das zum Anlass, einmal einen Blick zurückzuwerfen und die erfolgreichste Horrorspielreihe aller Zeiten Revue passieren zu lassen. Wir befassen uns mit den Höhen und Tiefen, dem Wandel und dem, was die Marke abseits der Hauptreihe hervorgebracht hat.

Der geistige Vater

Wie so viele Dinge hat auch Resident Evil eine Vorgeschichte: Wir schreiben das Jahr 1989. In Japan veröffentlicht Capcom das Spiel Sweet Home für den Famicom, die japanische Version des NES. Darin schlüpft der Spieler in die Haut mehrerer Figuren, die ein Team aus Schatzsuchern bilden. Sie verschlägt es in die Villa eines verstorbenen Künstlers, der dort wertvolle Fresken versteckt haben soll. Ihr könnt euch sicherlich denken, dass das Ganze keine gewöhnliche Hausdurchsuchung wird. Von einem Geist werden die fünf Helden in dem Herrenhaus eingesperrt und noch dazu bedrohen sie diverse Monster, darunter auch Zombies. 

Sweet Home ist zu großen Teilen ein Rollenspiel, hat aber bereits einige Survival-Horror-Features, die auch Resident Evil später auszeichnen. Neben Rätseln und Puzzles gibt es zum Beispiel die Sequenzen, in denen in der Ego-Perspektive eine Tür geöffnet wird – ein typisches Element der ersten „Resident Evil“-Teile. Im Gegensatz zu seinen geistigen Nachfolgern erscheint Sweet Home aber nie außerhalb Japans.

1993 begannen die Arbeiten an Resident Evil oder Biohazard, wie die Reihe in ihrer Heimat heißt. Das Interessante hierbei: Anfangs war der erste Teil als ein Remake von Sweet Home geplant. Dessen Game Director Tokuro Fujiwara, der nun die Rolle des Produzenten übernahm, wollte die Dinge umsetzen, die Ende der Achtziger noch nicht möglich waren. Doch es gab ein Problem: Capcom hatte nicht mehr die Rechte an der „Sweet Home“-Marke (das Spiel basiert auf einem gleichnamigen Film). Also musste ein neues Universum geschaffen werden und so entstand Resident Evil.

Grusel im Herrenhaus

Wie schon Sweet Home spielt der erste Teil in einem alten Herrenhaus. Dorthin wird das Alpha-Team von S.T.A.R.S. (Special Tactics and Rescue Service) entsendet, um das Verschwinden der Bravo-Mannschaft aufzuklären. Die sollte in Erfahrung bringen, warum im Raccoon Forest nahe der Stadt Raccoon City, wo das Gebäude steht, verstümmelte Leichen aufgetaucht sind. Resident Evil bietet mit Jill Valentine, Chris Redfield und Rebecca Chambers drei spielbare Charaktere. Letztere spielt jedoch eine Nebenrolle und ist nur teilweise spielbar, während ihr zu Beginn des Spiels die Wahl habt, ob ihr die Kampagne aus der Perspektive von Chris oder von Jill erleben möchtet. Nicht nur das sorgt für einen hohen Wiederspielwert, denn obendrauf gibt es noch acht unterschiedliche Enden.

Aus heutiger Sicht wirkt Resident Evil spielerisch arg veraltet. Das liegt vor allem an der Bedienung. Statt der Third-Person-Ansicht der späteren Spiele ab Teil 4 gibt es starre Kameraperspektiven. Und dann wäre da die von vielen so genannte „Panzersteuerung“ der Charaktere, die sich nur sehr behäbig durch die vorgerenderten Bildschirme bewegen und nicht zeitgleich schießen sowie laufen können. Zu seiner Veröffentlichung vor bald 23 Jahren wurde die Bedienung aber deutlich weniger kritisch betrachtet – man kannte damals ja auch noch keine flotten Third-Person-Actionspiele, wie sie sich erst Jahre später etablieren sollten.

Ein erfolgreicher Start

Resident Evil war mit 2,75 Millionen verkauften Einheiten ein riesiger Erfolg und begeisterte mit seiner düsteren Atmosphäre, den fordernden Kämpfen und Rätseln sowie der durchgehend hohen Spannung. Gefahren in Form von Zombies (seien es nun untote Menschen oder Hunde) lauern in dem Herrenhaus hinter jeder Ecke und noch dazu herrscht gefühlt zu jeder Zeit Munitionsmangel. Manchmal ist es in dem Spiel ratsamer, die Flucht zu ergreifen und nicht jedem Zombie Kugeln ins Hirn zu jagen.

Resident Evil gilt heute als großer Klassiker der PlayStation-1-Ära und hat im Verlauf der Zeit mehrere Wiederveröffentlichungen erfahren: 1997 für den Sega Saturn und PC, 2002 als Remake mit komplett überarbeiteter Grafik für den GameCube, 2008 in Japan und 2009 im Westen für die Wii sowie 2015 als Remastered-Version für alle aktuellen Plattformen. Noch dazu erschien 2006 mit Resident Evil: Deadly Silence eine Umsetzung für den Nintendo DS.

Resident Evil HD Remaster - Zombieangriff

Das Remaster von Resident Evil basiert auf dem GameCube-Remake, sieht dadurch deutlich besser aus als das Original, spielt sich aber ziemlich altbacken.

Der „Vater“ von Resident Evil

Dass Resident Evil zu einem so vielgelobten Spiel wurde, ist vor allem einem Mann zu verdanken: Shinji Mikami. 1993, als die Produktion begann, war er Ende 20. Das Horrorgenre war für den Japaner Neuland, entwickelte er doch zuvor mit Who Framed Roger Rabbit, Goof Troop und Disney’s Aladdin deutlich jugendfreundlichere Titel. Bis heute ist die Marke Resident Evil mit dem Namen Mikami verbunden, obwohl er nur bei drei Spielen die Position des Game Directors einnahm.

Neben dem Seriendebüt sind das dessen GameCube-Remake sowie Resident Evil 4. Bei den anderen Teilen, die im Zeitraum zwischen 1996 und 2005 erschienen sind, war er lediglich Produzent. Danach überließ er die Marke komplett anderen Leuten und entwickelte unter anderem die Actionspiele God Eater sowie Vanquish. Erst 2014 kehrte er mit The Evil Within zum Survival-Horror zurück.

The Evil Within - Kampf

The Evil Within erinnert spielerisch an Resident Evil 4.

Hits brauchen keine alte Villa

Doch auch ohne Shinji Mikami als kreativem Kopf konnte Resident Evil sowohl inhaltlich überzeugen als auch finanziellen Erfolg erzielen. 1998 erschien Resident Evil 2 für die PS1, auch hier folgten später Umsetzungen für diverse andere Systeme. Das Herrenhaus aus dem Vorgänger tauschten die Entwickler gegen Raccoon City aus und die spielbaren Figuren änderten sich. Statt Chris Redfield übernimmt seine Schwester Claire eine der Hauptrollen, außerdem wird Leon S. Kennedy eingeführt. Wie schon im ersten Teil habt ihr die Wahl, mit welchem Charakter ihr das Spiel durchspielen wollt.

Resident Evil 2 gelang es, den Erfolg seines Vorgängers nochmals zu toppen. Fast fünf Millionen Mal verkaufte sich allein die PS1-Fassung. Die Kritiker waren erneut begeistert und überschütteten den Titel mit Höchstwertungen. Es war klar, dass diese Reihe noch lange Bestand haben würde. Schon im Folgejahr erschien der nächste Teil. Resident Evil 3: Nemesis feierte seine Premiere genau wie die Vorgänger auf der PlayStation. Inhaltlich setzt er nur wenige Stunden nach den Ereignissen des zweiten Teils an. Jill Valentine kehrt als spielbarer Charakter zurück, einen anderen wählbaren Protagonisten gibt es (zumindest zu Spielanfang) nicht. So kämpft ihr euch mit Jill durch das von Zombies überrannte Raccoon City. Ihr müsst euch aber nicht nur gegen Standarduntote wehren, sondern macht auch mit dem titelgebenden Monster Nemesis Bekanntschaft. 

Resident Evil 3: Nemesis - Nemesis

Mit Nemesis ist nicht zu spaßen.

Resident Evil 3: Nemesis verkaufte sich sehr gut und erhielt durch die Bank hohe Wertungen. Nicht ganz so erfolgreich, aber ebenfalls von Kritikern bejubelt wurde Resident Evil Code: Veronica aus dem Jahr 2000. Grund hierfür war die anfängliche Dreamcast-Exklusivität. Und wie wir wissen, war die Konsole von SEGA alles andere als weit verbreitet. Daher veröffentlichte Capcom den Titel später als Code: Veronica X für die PS2 und den GameCube. 

Das nächste Spiel in der Reihe ist Resident Evil Zero, das 2002 für den lila Würfel von Nintendo erschien. Wie der Name es andeutet, handelt es sich dabei um ein Prequel zum ersten Teil, das sich mit dem Bravo-Team befasst, dessen Verschwinden ihr in Resident Evil 1 aufklärt. Zero hat gute Kritiken erhalten, wurde aber längst nicht so hochgefeiert wie die anderen Spiele der Reihe. Es blieb übrigens recht lange GameCube- beziehungsweise Nintendo-exklusiv: Zwischen 2008 und 2010 erschien in den unterschiedlichen Territorien eine Wii-Version und erst 2016 fand der Titel als Remastered-Version den Weg auf die Plattformen anderer Hersteller, namentlich die PS3, PS4, Xbox 360, Xbox One und den PC.

Auch ohne Zombies richtig gut

Nachdem Capcom fünf Teile lang auf die gleiche Grundformel gesetzt hat, übernahm Shinji Mikami für Resident Evil 4 noch einmal die Rolle des Game Directors, um die Serie in eine neue Ära zu führen – mit vollem Erfolg in jeglicher Hinsicht. Die festen Kamerapositionen wurden durch eine Third-Person-Perspektive ersetzt und der Shooter-Anteil ist deutlich größer als in den Vorgängern. Trotzdem ist es den Entwicklern gelungen, die Horrorstimmung beizubehalten und den Titel nicht zum reinen Actionfeuerwerk verkommen zu lassen (behaltet das für den Rest dieses Artikels mal im Hinterkopf). So richtig modern wirkt Resident Evil 4 heute aber auch nicht mehr, denn auch hier kann Hauptcharakter Leon S. Kennedy nicht zeitgleich laufen und schießen.

Nicht nur spielerisch, sondern auch geschichtlich stellt Teil 4 einen Bruch innerhalb der Serie dar. Erstmals seid ihr nicht in Raccoon City und Umgebung unterwegs, das Spiel ist nicht mal in den USA angesiedelt. Leon S. Kennedy hat den Auftrag erhalten, in Spanien die Tochter des US-Präsidenten aus den Fängen der Sekte Los Illuminados zu befreien. Damit fallen auch die Zombies als Standardgegner weg und werden von den Bewohnern des Dorfes Pueblo ersetzt. Die sind zwar ähnlich träge, aber nicht untot, sondern von einem Parasiten infiziert. Zudem nutzen sie Waffen, um euch zur Strecke zu bringen.

Resident Evil 4 - Kampf

Wer mit einer Kettensäge auf euch zustürmt, ist garantiert kein Zombie.

Resident Evil 4 war anfänglich wie Zero ein GameCube-Exklusivspiel. Für die Nintendo-Konsole erschien der Titel Anfang 2005. Doch noch im selben Jahr folgte die Portierung für die PS2. Wer den Teil heute nachholen möchte, muss dafür keine alte Konsole entstauben, der HD-Version für PC, PS4 und Xbox One sei Dank.

Es wird actionreicher

Der erste Teil mit „High Definition“-Grafik erschien 2009. Resident Evil 5 stellt wieder Chris Redfield in den Mittelpunkt. Den verschlägt es nach Afrika, wo er gemeinsam mit der Agentin Sheva Alomar versucht, den Waffenhändler Ricaro Irving zu fassen. Erneut sind nicht Zombies, sondern infizierte Lebende die Standardgegner. Die größte Neuerung ist der Koop-Modus. Die gesamte Kampagne lässt sich sowohl online als auch im Splitscreen zu zweit durchspielen (einer spielt Chris, ein anderer Sheva).

Resident Evil 5 - Geballer

In Resident Evil 5 wird viel geballert. Sehr viel.

Falls sich jemand, der nicht Resident Evil 5 gespielt hat, fragt, wie denn bei einem Koop-Titel Grusel aufkommen kann: Nun ja, wenn das Spiel per se schon nicht gruselig ist, dann kann die Atmosphäre auch nicht unter dem Multiplayer-Aspekt leiden. Wo Teil 4 noch durchgehend düster ist, seid ihr im Nachfolger oftmals bei Tageslicht unterwegs. Mit Horror hat der Titel kaum noch was zu tun, weshalb er bei Fans keinen sonderlich hohen Stellenwert genießt. Als Koop-Shooter funktioniert Resident Evil 5 aber ganz gut – zumindest hat es das vor zehn Jahren, denn aus heutiger Sicht ist die „Panzersteuerung“ nicht mehr zeitgemäß.

Horror auf dem Handheld

2012 war dann aber Schluss mit der Unfähigkeit von „Resident Evil“-Protagonisten, sich beim Zielen und Schießen nicht fortbewegen zu können. Zunächst machten aber nur 3DS-Besitzer diese Erfahrung. Resident Evil: Revelations war anfangs exklusiv für Nintendos Handheld erschienen. Das ist irgendwie witzig, weil das Spiel doch eigentlich nicht gut dafür geeignet ist, in Bus oder Bahn gespielt zu werden. Denn wo die Hauptreihe mit Teil 5 eben in eine sehr actionreiche Richtung abdriftete, orientiert sich Revelations wieder viel mehr an den früheren Spielen und präsentiert klassischen Survival-Horror. Und wer will schon ein Gruselspiel zocken, während man neben einem schreienden Baby und lautstarken Jugendlichen sitzt und auch die Bahn nicht gerade lautlos ist?

Kritiker und Fans haben das zu schätzen gewusst – erst recht, als der Titel 2013 für PC und die damals aktuellen Konsolen auf den Markt kam. Zwei Jahre später erblickte die Fortsetzung Resident Evil: Revelations 2 das Licht der Welt, diesmal direkt für die Heimkonsolen und auf Steam.

Der Tiefpunkt

Die Revelations-Reihe war vor allem deshalb für die Fans ein Segen, weil Resident Evil 6 leider nicht das geworden ist, was sich viele erhofft hatten. Capcom verfolgte den Weg, den man mit Teil 5 eingeschlagen hatte, weiter und lieferte 2012 ein Spiel ab, das zwar durchaus seine etwas gruseligeren Momente hat, doch weitestgehend ein reiner und ziemlich stumpfer Third-Person-Shooter ist – und nicht mal ein richtig guter.

Resident Evil 6 - Kampf

Resident Evil 6 gilt unter langjährigen Fans als der schwächste Teil der Reihe.

Obwohl die Steuerung besser ist als im Vorgänger, gaben Kritiker Resident Evil 6 deutlich schlechtere Wertungen. Das Spiel ist eben leider nur durchschnittlich geworden, was vor allem an der „Chris Redfield“-Kampagne liegt. Die hat absolut gar nichts mehr mit dem klassischen „Resident Evil“-Spielprinzip zu tun, weil sie komplett auf wildes Geballer setzt. Stellt euch einfach Gears of War in schlecht ohne Deckungssystem vor! Dann wisst ihr, was euch erwartet. Das Verrückte an der Sache: Resident Evil 6 war ein großer kommerzieller Erfolg, verkaufte sich bis 2018 fast neun Millionen Mal.

Das große Comeback

Trotzdem hörte Capcom auf die Kritik und schlug mit Resident Evil 7: Biohazard (in Japan heißt der Teil passenderweise Biohazard 7: Resident Evil) eine neue und doch wieder alte Richtung ein – klingt komisch, trifft es aber ganz gut. Auf der einen Seite sorgt die Ego-Perspektive für ein innerhalb der Reihe neues Spielgefühl, auf der anderen Seite orientiert sich Resident Evil 7 spielerisch sehr stark am ersten Teil: Ihr erkundet ein finsteres Haus, löst diverse Puzzles und habt stets sehr wenig Munition.

Die Geschichte operiert in einem deutlich kleineren Rahmen als bei den Vorgängern. Ihr spielt Ethan Winters, dessen Frau vermisst wird. Die Suche nach ihr führt ihn auf eine heruntergekommene Plantage, wo die Familie Baker lebt. Doch die lädt ihn nicht gerade auf eine Tasse Tee und ein Stück Kuchen ein, zumal sie ganz andere Dinge isst. Statt Chicken Wings oder Bacon schiebt sie sich gerne Menschenfleisch in den Mund. Die Bakers sind aber keine gewöhnlichen Kannibalen, sondern noch dazu keine einfachen Menschen mehr. Denn töten könnt ihr die Familienmitglieder vorerst nicht. Wenn euch einer von ihnen verfolgt, bleibt euch nur die Flucht.

Resident Evil 7: Biohazard gilt unter Fans als glorreiches Comeback der Serie. Nur hat sich das Ganze für Capcom nicht so sehr ausgezahlt, wie der Publisher es sich erhofft hatte: Mit unter sechs Millionen verkauften Einheiten bis Herbst vergangenen Jahres ist das Horrorspiel zwar beileibe kein Flop, blieb aber unter den Erwartungen des Unternehmens.

Resident Evil 7: Biohazard - Familie Baker

Bei den Bakers kommt "Texas Chainsaw Massacre"-Stimmung auf.

Was gab’s sonst noch?

So, das war bis hierhin schon mal sehr viel Text, aber Resident Evil gibt es eben schon ziemlich lange. Und wir haben nicht mal alle Spiele erwähnt, denn abseits der Hauptreihe gibt es noch diverse Ableger, beispielsweise mehrere Lightgun-Shooter wie Resident Evil: The Darkside Chronicles. Mit Resident Evil: Operation Raccoon City versuchte sich Capcom an einem Team-Shooter, der jedoch nicht sonderlich gut ankam. Auch das kostenlose Resident Evil: Umbrella Corps gewann keinen Blumentopf.

Auf der großen Leinwand lief es für Resident Evil bislang nicht viel besser. Na gut, erfolgreich war die Filmreihe, die 2002 startete, eigentlich von Anfang bis Ende. Abseits des ersten Teils, der vielleicht noch in die Kategorie „Guilty Pleasure“ fällt, sind aber alle Streifen großer Murks. Wir erinnern uns noch daran, wie wir den vierten Film namens „Resident Evil: Afterlive“ sahen und uns dachten: „Ok, schlechter kann’s ja nicht mehr werden.“ Nun ja, Regisseur Paul W. S. Anderson hat mit den beiden Nachfolgern bewiesen, dass das geht.

Ja, nicht alles, wo Resident Evil draufsteht, ist auch gut. Aber die Marke hat uns viele tolle Stunden bereitet und nicht unverdient einen so hohen Stellenwert in der Branche. Resident Evil hat den Survival-Horror nicht erfunden, aber das Genre so stark geprägt wie kaum eine andere.

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