Resident Evil 4: Remake soll einiges anders machen als das Original

Capcom plane, das nach wie vor nicht offiziell angekündigte Remake von Resident Evil 4 dieses Jahr zu enthüllen.

Schon lange blubbert und brutzelt es in der Gerüchteküche. Es gibt wohl keinen "Resident Evil"-Fan, der nicht daran glaubt, dass Capcom dem vierten Teil ein Remake spendiert – vor allem, da die Neuauflagen der beiden Vorgänger so große Erfolge gewesen sind. Nun berichtet Fanbyte, dass man aus anonymen Quellen interessante Infos zu dem Projekt erhalten habe, laut denen das neue Resident Evil 4 einige Änderungen gegenüber dem Original aufweisen werde. Das Folgende solltet ihr mit großer Vorsicht genießen. Fanbyte selbst schreibt, dass man hoffe, dass die eigenen Quellen vertrauenswürdig sind. Und natürlich hat Capcom nichts bestätigt.

Beginnen wir damit, dass das Remake von Resident Evil 4 ursprünglich von M-Two entwickelt werden sollte, einem Team aus ehemaligen Capcom- sowie PlatinumGames-Mitarbeitern. Das Studio hat bereits an der Neuauflage von Teil 3 gearbeitet. Capcom habe die Hoffnung gehabt, Shinji Mikami zurückzugewinnen, indem man dem Projekt grünes Licht gibt. Immerhin hätte der Vater der "Resident Evil"-Reihe und Game Director des vierten Teils mit seinem alten Freund Tatsuya Minami zusammengearbeitet. Die beiden werkelten einst gemeinsam bei Platinum an dem Third-Person-Shooter Vanquish. Der Name M-Two rührt auch daher, dass man gehofft hat, die beiden wieder zusammenzuführen.

Mikami sei interessiert gewesen, aber habe das Gefühl gehabt, dass sein eigenes Studio Tango Gameworks, das derzeit an Ghostwire: Tokyo arbeitet, ohne ihn auseinanderfallen würde, weshalb er abgelehnt habe. Als dann noch die Reaktionen auf das Remake von Resident Evil 3 nicht vollends positiv waren, habe Capcom die Verantwortung für die Neuauflage von Teil 4 in die Hände eines internen Teams gegeben, das unter der Leitung derjenigen arbeite, die das "Resident Evil 2"-Remake zu verantworten haben. M-Two sei indes zum Support-Studio degradiert worden.

Resident Evil 3 - Jill Valentine

Das Remake von Resident Evil 3 mit Jill Valentine in der Hauptrolle ist kein schlechtes Spiel, aber einige inhaltliche Kürzungen im Vergleich zum Original sorgten für enttäuschte Fans.

Von da an habe sich der Plan geändert. Statt ein sehr originalgetreues Remake von Resident Evil 4 zu entwickeln, habe Capcom beschlossen, einige Änderungen vorzunehmen, die das Spiel vor allem gruseliger machen sollen. So heißt es, dass die Handlung diesmal in der Nacht beginne und ihr nicht am Tag durch das Dorf, den ersten Schauplatz von Resident Evil 4, schreitet und dabei gegen dessen Bewohner kämpft, die mit dem Las-Plagas-Parasiten infiziert sind. Mit dieser Änderung würde sich Capcom an den frühen Demos zum Original orientieren, die noch wesentlich düsterer waren als das fertige Spiel.

Des Weiteren schreibt Fanbyte, dass manche Nebencharaktere im Remake von Resident Evil 4 größere Rollen spielen sollen und Capcom außerdem die Ada-Bonuskampagne des Originals ausbauen wolle. Es sei die Aufgabe von M-Two, die Kampagne der GameCube-Version namens "Assignment: Ada" mit der der anderen Varianten ("Seperate Ways") zu kombinieren und dann eben noch weiter auszuschmücken. Zur Info: Das Bonuskapitel der GameCube-Fassung wurde kritisiert, weil es wenig Story enthalten hat. Für die PS2-Version und alle nachfolgenden hat Capcom die Handlung rund um Ada Wong deutlich ausgebaut.

Resident Evil 4 - Seemonster

Ein nicht unerheblicher Teil des Originals spielt bei Tageslicht, wenn auch nicht gerade bei bestem Wetter mit Sonnenschein.

Fanbyte schreibt, dass die eigenen Quellen nicht einstimmig sagen können, ob die Bonuskampagne Teil des Hauptspiels oder ein DLC sein werde. Sie soll aber eine "ziemlich gehaltreiche Erweiterung des Quellenmaterials" sein, heißt es in dem Bericht. Der besagt auch, dass Capcom hoffe, das "Resident Evil 4"-Remake früh in diesem Jahr ankündigen zu können. Es liege aber im Bereich des Möglichen, dass man damit noch warte – zum einen wegen der Tatsache, dass eben häufig Releases verschoben werden, zum anderen, weil man Erfolge damit gefeiert hat, Spiele so kurz wie möglich vor der Veröffentlichung zu enthüllen.

Quelle: Fanbyte

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