Nioh 2 und Control: Die heimlichen Highlights der Sony-E3-PK

Neben all den Toptiteln sind Nioh 2 und Control unsere heimlichen Favoriten der Sony-Pressekonferenz zur E3 2018.

Aus deutscher Sicht fand in der vergangenen Nacht die E3-Pressekonferenz von Sony statt. Die hatte einige spannende Trailer zu bieten. Es gab das erste Gameplay-Material von The Last of Us: Part 2, Ghost of Tsushima und Death Stranding, spektakuläre Spielszenen aus Spider-Man und Capcom kündigte das Remake von Resident Evil 2 an. Bei all diesen großen Titeln fällt es schwer, die Sony-Pressekonferenz nicht gut zu finden. Aber es gab ja noch einiges mehr zu sehen. Während die Sony-Exklusivtitel alles überstrahlten, sind unsere heimlichen Highlights zwei andere Titel: Nioh 2 und Control.

Dämonisch gute Ankündigung

Gut, im Fall von Nioh 2 haben wir eigentlich noch gar nichts vom Spiel gesehen. Der Ankündigungs-Trailer zum Souls-like von Team Ninja zeigt nur vorgerenderte Szenen. Aus denen lässt sich aber durchaus was ableiten. So sehen wir einen Samurai (den vermeintlichen Hauptcharakter) gegen ein paar Dämonen kämpfen. Zunächst sieht es nicht gut für ihn aus: Sein Schwert wird ihm aus der Hand geschlagen und dann landen zwei Hörner in seinem Kopf. Doch dann zieht sich der Protagonist die aus dem Schädel und verwandelt sich selbst in einen Yokai.

Das könnte ein Hinweis auf ein neues Feature von Nioh 2 sein. Vielleicht werdet ihr in dem Hack and Slay die Möglichkeit haben, im Kampf zum Dämon zu werden, wenn es die Situation erfordert. Aber selbst wenn das der Fall sein sollte, werden die Gefechte gegen feindliche Samurai, Ninjas und Yokais dadurch wohl kaum zu einem Kinderspiel. Immerhin zeichnet sich schon das erste Nioh durch einen hohen Schwierigkeitsgrad aus, den die Fans vom Nachfolger auch wieder erwarten.

Wenig Infos, große Vorfreude

Weitere Details zu Nioh 2 gibt es leider nicht. Wann das Spiel erscheint, ist unklar. Dennoch war die Ankündigung für uns einer der Höhepunkte der Sony-Pressekonferenz und eine der größten Überraschungen der diesjährigen E3. Dass Nioh irgendwann eine Fortsetzung spendiert bekommt, war klar, schließlich gilt das Rollenspiel durchaus als Erfolg. Das Tecmo Koei und Team Ninja aber schon dieses Jahr mit der Ankündigung um die Ecke kommen, hätten wir nicht erwartet.

Nioh - Kampf

Es hätte uns schon gewundert, wenn Nioh nicht fortgesetzt werden würde.

Umso größer ist die Vorfreude auf den Titel, auch wenn die Wartezeit noch recht lange ausfallen dürfte. Denn Nioh ist ein fantastisches Spiel, in das wir viele Stunden investiert haben. Es greift zwar viele bekannte Elemente der „Dark Souls“-Spiele von From Software auf, verpasst es aber nicht, einen ganz eigenen Charakter zu haben. Das werden die Entwickler beim zweiten Teil ja wohl beibehalten und im Idealfall noch verstärken. Dann steht einem weiteren Pflichttitel für Souls-like-Fans nichts im Weg. Ob Nioh 2 erneut vorläufig nur für die PlayStation 4 erscheint oder es diesmal zeitgleich eine PC-Fassung gibt, ist unbekannt.

„Was geht denn da ab?!“

Auch wenn es von Nioh 2 weniger zu sehen gab als von Control, haben wir trotzdem das Gefühl, von Ersterem ein klareres Bild vor Augen zu haben, dem Vorgänger sei Dank. Der zweitgenannte Titel hingegen lässt uns mit vielen offenen Fragen zurück. Fest steht schon mal: Control ist das neue Spiel von Remedy Entertainment, das bislang den Arbeitstitel „P7“ trug. Und ja, es wird wie die vorherigen Werke der Finnen rund um Sam Lake (Max Payne 1 und 2, Alan Wake, Quantum Break) ein Actionspiel mit Third-Person-Perspektive.

Der erste Trailer zu Control kommt jedoch äußerst mysteriös daher. Wir sehen eine Heldin, die mit einer futuristischen Pistole ausgerüstet ist und sich durch sehr abgefahrene Innenareale bewegt, die teilweise eine sich verändernde Architektur haben. Ganz ehrlich: Wir haben keine Ahnung, worum es in dem Spiel gehen soll. Deutlich klarer wird hingegen kommuniziert, welche Form von Gameplay uns und euch in Control erwartet: Die Pistole befähigt die Protagonistin irgendwie dazu, Objekte wie per Telekinese zu bewegen und so zum Beispiel auf Gegner zu schmeißen. Scheinbar kann die Dame zudem fliegen und die Zeit manipulieren. Letzteres erinnert stark an Quantum Break. 

Natürlich wird aber auch viel geballert, wobei einiges in den Levels zu Bruch gehen kann. Control verfügt über sehr beeindruckende Physikeffekte, die zum Beispiel dafür sorgen, dass ein Betonpfahl unter Beschuss in zahlreiche kleine Einzelteile zersplittert. Generell fliegen in den gezeigten Szenen sehr viele Partikel durch die Gegend, grafisch macht der Titel einiges her.  

Control - Schwebende Personen

Control scheint genauso auf Mystery zu setzen wie Alan Wake.

Wir vertrauen den Finnen

Wir können uns zwar noch kein Bild von der Geschichte beziehungsweise dem Szenario machen, doch der Trailer macht Lust auf mehr. Außerdem sind Remedy-Spiele immer einen Blick wert. Klar, Alan Wake und Quantum Break waren nicht frei von Fehlern, aber wenn die Skandinavier etwas können, dann ist es das Geschichtenerzählen. Und wir wollen unbedingt wissen, was es mit all dem, das wir in dem Trailer sehen, auf sich hat. Bis es soweit ist, müssen wir uns noch ein klein wenig gedulden: Control soll irgendwann nächstes Jahr erscheinen. Der Titel erscheint aber nicht nur für die PS4, wie man vielleicht denken könnte, nachdem er nun auf der Sony-Pressekonferenz angekündigt wurde. Control wird genauso auf dem PC und der Xbox One spielbar sein.

Nicht verpassen!

Total Battle
(6)
League of Angels 2
(114)
World of Warships
(78)
Der Herr der Drachen Spieleintrag 1290x726
(7)
World of Tanks
(92)