Nintendo Switch: Coronavirus könnte für Lieferprobleme sorgen

Die Epidemie in China wird wohl dazu führen, dass die Nintendo Switch im April auf den westlichen Märkten rar sein wird.

Nintendo Switch

Das Coronavirus bereitet speziell in China vielen Menschen Sorgen und es gibt sicherlich wichtigere Dinge als die Versorgung der westlichen Märkte mit Switch-Konsolen. Nichtsdestotrotz stehen wohl Lieferschwierigkeiten in den USA und auch Europa bevor. Das geht aus einer Meldung der Webseite Bloomberg hervor. Nun ist es nicht so, dass bei Nintendo selbst jede Menge Leute krank geworden sind, dafür stammen jedoch viele der Hardware-Komponenten aus China. Bloomberg habe mit Mitarbeitern einer Fabrik in Vietnam gesprochen, die im Auftrag von Nintendo Konsolen speziell für den US-Markt produzieren. Laut deren Aussagen sei die Versorgung mit Einzelteilen aus China derzeit aufgrund des Coronavirus' arg begrenzt.

Auf die Lieferungen für März habe das noch keine Auswirkungen, im April jedoch könnten weitaus weniger Nintendo Switches im Westen, vor allem eben in den Vereinigten Staaten, verfügbar sein. Das wäre allgemein schon für Nintendo nicht sonderlich erfreulich, doch es kommt noch erschwerend hinzu, dass die Nachfrage in jenem Monat ansteigen dürfte. Kurz zuvor, am 20. März, erscheint schließlich mit Animal Crossing: New Horizons der nächste große Exklusivtitel für die Nintendo Switch, der sicherlich für einige Leute erst der ausschlaggebende Grund sein wird, sich die Konsole zu kaufen.

Anfang Februar hat sich Nintendo bereits dafür entschuldigen müssen, dass es in Japan zu Lieferproblemen gekommen ist, weil das Coronavirus die Produktion in China beeinträchtigt hat. Bei vielen Händlern im Heimatland des Konzerns sind sowohl Switch-Konsolen als auch Zubehör derzeit ausverkauft, was laut Bloomberg aber auch zum Teil mit aggressiven Cashback-Kampagnen lokaler Mobile-Payment-Anbieter zu tun habe.
Nintendo selbst hat sich bereits zu dem möglichen Mangel an Switch-Konsolen auf dem US-Markt geäußert. "Es ist möglich, dass die Versorgung durch das Virus beeinträchtigt werden könnte, wenn es sich weiter ausbreitet", so ein Sprecher des Unternehmens.

Die Lieferanten aus China sagen, sie rechnen damit, dass die Beeinträchtigung durch das Virus noch mindestens ein paar Wochen anhalten werde. Ihre größte Angst sei es, dass man die Produktion zu früh wieder aufnimmt, sich dann herausstellt, dass sich Mitarbeiter infiziert haben, und es zu einer Krankheitswelle unter den Fabrikangestellten kommt.

Quelle: Bloomberg

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