Hood – Outlaws & Legends: Alle Infos zum Release des Mittelalter-Heist-Spiels

In Hood: Outlaws & Legends wandelt ihr auf den Spuren von Robin Hood.

Hood: Outlaws & Legends

Jeder kennt die Geschichte von Robin Hood. Egal, ob man nun entsprechende Literatur gelesen, Hörspiele gehört, Filme gesehen oder Computerspiele gezockt hat. Der Mann, der die Reichen bestiehlt, um es den Armen zu geben, treibt seit Jahrhunderten in der Kunst sein Unwesen und jeder, der den Namen der Stadt Nottingham hört, denkt automatisch an den Sherwood Forest und einen Kerl in grünen Strumpfhosen. Oder einen Fuchs ohne Hose. Oder Kevin Costner. Warum diese Einleitung? Nun, weil es Hood: Outlaws & Legends ohne die Sage von Robin Hood wohl kaum geben würde, auch wenn sich das neue Multiplayer-Spiel aus dem Hause Focus Home Interactive nicht direkt um jenen Helden dreht, sondern andere Gesetzlose seinen Job übernehmen. Morgen erscheint der Titel für PC, PS5, PS4, Xbox Series X/S sowie Xbox One und wir bereiten euch darauf vor.

Was ist Hood: Outlaws & Legends?

Hood: Outlaws & Legends lässt sich ganz gut als eine Mischung aus Payday und Hunt: Showdown mit Mittelalterszenario bezeichnen, wobei die Gemeinsamkeiten mit dem Heist-Simulator von Overkill beziehungsweise Starbreeze sicherlich mehr zum Tragen kommen als mit der düsteren Monsterjagd, die Crytek inszeniert.

Hood: Outlaws & Legends - Festung

Kooperativ mittelalterliche Festungen infiltrieren? Das klingt doch spannend.

Ihr übernehmt die Rollen von Gesetzlosen, die im feudalen England Raubüberfälle auf die Herrschenden durchführen. Die regieren mit eiserner Faust über das Volk und beuten es aus. Ob ihr nun aber für den guten Zweck stehlt und die Reichtümer den Armen gebt oder ganz allein für euch behaltet, entscheidet ihr selbst. Genug Anreize sind auf jeden Fall da, das Gold anderweitig auszugeben. Hood: Outlaws & Legends hat ein umfangreiches Progressionssystem. Ihr schaltet nach und nach neue Waffen und Kostüme für eure Charaktere frei. Außerdem gibt es Perks, die ihr zwar erst über das Levelsystem freischaltet, dann aber noch mit der Spielwährung kaufen müsst, um auch von ihnen zu profitieren. Gebt ihr euer Gold wiederum der Bevölkerung, ist euch das auch von Vorteil, denn dann stehen mehr Items zum Verkauf.

Hood: Outlaws & Legends bietet von vornherein vier Klassen, etwa den mit Pfeil und Bogen agierenden Schützen und den Mystiker, der Gegner für seine Mitspieler markieren kann, die nicht in deren Sichtlinie stehen, und seine Kameraden heilt. Ihr seht: Jeder Charakter hat seine eigenen Waffen und Fähigkeiten. Weitere Recken werden per kostenlosen Updates hinzukommen, ebenso neue Modi und Maps.

Hood: Outlaws & Legends - Bombenpfeil

Das Kombinieren der Fähigkeiten der einzelnen Helden ist von entscheidender Bedeutung.

Aber wie läuft denn nun so eine Partie Hood: Outlaws & Legends ab? Ganz einfach: Als Team ist es eure Aufgabe, einen Schatz zu stehlen. Dazu müsst ihr zunächst den Sheriff ausfindig machen, der den Schlüssel zur Schatzkammer hat. Doch Vorsicht: Der Kerl kann euch mit nur einem Schlag außer Gefecht setzen. Habt ihr den Schlüssel, geht es auf zum Schatz, während alle Wachen in Alarmbereitschaft sind. Mit der Truhe im Schlepptau sucht ihr dann einen von mehreren Fluchtpunkten auf der Karte auf. Gelingt es euch, mit den Reichtümern zu entkommen, habt ihr gewonnen. Dagegen haben aber nicht nur die KI-Wachen was, sondern auch ein anderes Spielerteam, das genauso das Gold einstreichen möchte. Wie ihr in Hood: Outlaws & Legends vorgeht, ist euch überlassen. Ihr könnt euch offensiv durch die Gegner schnetzeln, aber auch auf Stealth-Taktiken setzen.

Wer hat's gemacht?

Hinter Hood: Outlaws & Legends steckt mit Sumo Digital ein sehr etablierter Entwickler. Die Firma wurde 2003 gegründet und zählt heute fünf Studios in England. Der Hauptsitz ist in Sheffield, Hood wurde aber hauptsächlich (und passenderweise) in Nottingham entwickelt. Sumo Digital begann seine Karriere mit Sport- und Rennspielen. So zeichnet man unter anderem für die PSP-Versionen von DTM Race Driver 2 und 3 verantwortlich. Später hat das Unternehmen Virtua Tennis 3 auf die Xbox 360, PSP und den PC portiert.

Sumo Digital hat aber nicht nur Titel anderer Entwickler für weitere Plattformen umgesetzt. Zum Beispiel sind bei den Briten die Sonic-Rennspiele, also etwa zuletzt Team Sonic Racing, entstanden. Für Sony hat man LittleBigPlanet 3 und das im vergangenen Jahr zum Launch der PS5 erschienene Sackboy: A Big Adventure gemacht und für Microsoft Crackdown 3.

Welche Versionen gibt es?

Hood: Outlaws & Legends erscheint in zwei Varianten: Neben der Standardfassung, die gerade mal 29,99 Euro kostet, gibt es die Year 1 Edition für knapp 50 Euro. Die enthält zusätzlich das "Year 1 Battle Pass Pack". Ja, genau, es wird Battle Passes in Hood geben. Im ersten Jahr sind es drei Stück, eben einer pro Saison, und über sie schaltet ihr rein kosmetische Inhalte frei. Alles, was spielerisch relevant ist, gibt es kostenlos für alle Spieler.

Hood: Outlaws & Legends - Charaktere

Die Charaktere lassen sich optisch dem eigenen Geschmack anpassen.

An wen richtet sich Hood: Outlaws & Legends?

Mit seinem Mittelalterszenario ist Hood: Outlaws & Legends im Segment der Multiplayer-Actionspiele etwas spezieller als die meisten anderen Titel. Aber gerade deswegen dürfte es auch so einige Spieler ansprechen, die mal eine Abwechslung zum Shooter-Einerlei suchen. Der Mix aus Heists, bei denen ihr es mit KI-Wachen zu tun bekommt, und PvP-Scharmützeln, ist auch etwas, was man nicht ständig serviert bekommt. Wenn ihr Payday mögt und so eine Art Spiel aber mal eben in einem anderen Setting und mit PvP-Komponente erleben wollt, könnte sich ein genauerer Blick auf Hood: Outlaws & Legends lohnen, zumal es kein Vollpreistitel ist und dennoch recht hochwertig wirkt.

Hood: Outtlaws & Legends - Stealth

Manchmal ist es sicherlich klüger, schleichend vorzugehen.

Die Systemanforderungen der PC-Version

Minimum (1080p, niedrige Details, 40 FPS):

  • Betriebssystem: Windows 10 (64-bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 3570K oder AMD FX 6300 X6
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 660 oder AMD Radeon HD 7870 mit 2 GB Grafikspeicher
  • DirectX: Version 12
  • Speicherplatz: 40 GB

Empfohlen (1080p, Ultra-Details, 60 FPS):

  • Betriebssystem: Windows 10 (64-bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 8600K oder AMD Ryzen 5 2600
  • Arbeitsspeicher: 16 GB
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 1060 oder AMD Radeon RX 590 mit 6 GB Grafikspeicher
  • DirectX: Version 12
  • Speicherplatz: 40 GB

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