Age of Empires 3 – Definitive Edition: Alle Infos zum Release

Die Age of Empires 3: Definitive Edition belebt den unbeliebtesten Teil der Reihe in schicken neuem Gewand wieder.

 

Age of Empires 3: Definitive Edition

Auf Teil 1 und 2 folgt Teil 3. So, wie es schon vor 15 Jahren der Fall war, so ist es auch heute. Genau wie Age of Empires 1 und 2 legt Microsoft auch den offiziellen dritten Ableger der legendären Strategiespielreihe neu auf. Morgen erscheint jene Age of Empires 3: Definitive Edition für den PC. Ihr könnt sie kaufen, sie landet aber auch direkt im Xbox Game Pass für den PC. Was das Remaster an Verbesserungen und Neuerungen bietet, behandeln wir diesem Faktencheck.

Was ist Age of Empires 3: Definitive Edition?

Microsoft hat mit den Definitive Editions der ersten beiden "Age of Empires"-Teile gezeigt, wie gute Remasters auszusehen haben. Man hat die alten 2D-Spiele nicht bloß hochskaliert und auf moderner Hardware lauffähig gemacht, sondern sämtliche Grafiken neu gezeichnet, Komfortverbesserungen eingebaut und sogar neue Inhalte implementiert. Bei der Age of Empires 3: Definitive Edition sieht das nicht großartig anders aus. Der wesentliche Unterschied zu den Vorgängern ist bloß, dass es sich hier eben nicht um ein zwei-, sondern dreidimensionales Spiel handelt. Trotzdem haben sich die Entwickler die Mühe gemacht, alle Modelle neu zu bauen. Dazu kommen schärfere Texturen, eine komplett überarbeitete Beleuchtung und noch einige andere optische Aufwertungen.

Age of Empires 3: Definitive Edition - Siedlung

Grafisch präsentiert sich das 15 Jahre alte Spiel in der Neuauflage sehr ordentlich.

Spielerisch hat sich ebenfalls was getan. Age of Empires 3: Definitive Edition bietet eine neue Benutzeroberfläche, die an Breitbildauflösungen angepasst ist und weniger Platz wegnimmt als ihr Pendant im Original. Dadurch seht ihr mehr von der hübschen Spielwelt und natürlich den Schlachten. Außerdem gibt es neue Tutorials und sogar zwei neue Völker: die Schweden und Inka. Mit den historischen Schlachten kommen des Weiteren noch sechs neue Szenarien hinzu, eben auf Basis von Gefechten, die wirklich stattgefunden haben.

Im Großen und Ganzen bleibt Age of Empires 3 aber das Spiel, das es vor 15 Jahren schon war – und es wird sicherlich auch diesmal nicht zum Liebling der Fans werden. Amerika zur Kolonialzeit kam schon damals als Setting nicht so gut an und daran dürfte sich nichts geändert haben. Außerdem unterscheidet sich Age of Empires 3 dahingehend von seinen Vorgängern, dass es in seiner Kampagne eine fiktive Geschichte erzählt, statt echte Historie nachzuerzählen. Und daran, dass Fernkampfeinheiten durch Mauern hindurch schießen, hat sich im Remaster auch nichts geändert, was einigen sauer aufstoßen wird. Laut den Verantwortlichen hätte sich das aber auch nicht korrigieren lassen können, ohne dabei das komplette Kampfsystem von Age of Emires 3 grundlegend umzugestalten.

Age of Empires 3: Definitive Edition - Schlacht

Eine Mauer muss nicht zerstört werden, damit Fernkämpfer gegnerische Einheiten dahinter attackieren können.

Wer hat's gemacht?

Die Age of Empires 3: Definitive Edition ist eine Koproduktion zweier Studios, genau wie schon die Neuauflagen von Teil 1 und 2. Erneut haben der australische Entwickler Tantalus Media und das US-amerikanische Unternehmen Forgotten Empires zusammengearbeitet. Letzteres gibt es offiziell seit 2013, hat aber schon vorher als eine Gemeinschaft von Hobby-Entwicklern "The Forgotten Mod" für das originale Age of Empires 2 gemacht. Das erste kommerzielle Produkt des Teams ist die HD Edition jenes Klassikers gewesen.

Tantalus Media ist schon wesentlich länger aktiv. 1994 wurde das Studio gegründet. Sein Erstlingswerk ist die SNES-Version des offiziellen Spiels zu "Stargate" gewesen. In den darauffolgenden Jahren produzierte man viele weitere Lizenztitel. Außerdem ist Tantalus bekannt für Portierungen für Nintendo-Konsolen. Unter anderem hat man die Mass Effect 3: Special Edition und The Legend of Zelda: Twilight Princess HD für die Wii U sowie die Switch-Version von Cities: Skylines fabriziert.

An wen richtet sich Age of Empires 3: Definitive Edition?

Wer 2005 schon enttäuscht von Age of Empires 3 war, weil ihm etwa die fiktive Kampagnen-Story, das Szenario oder spielerische Änderungen wie die durch die Mauer feuernden Fernkampfeinheiten nicht zugesagt haben, wird sicherlich auch mit der Definitive Edition nicht glücklich. Ganz anders dürfte es denjenigen ergehen, die das Spiel damals schon gerne gezockt haben. Schließlich haben sich die Entwickler auch diesmal scheinbar wieder viel Mühe gegeben, den Titel in die heutige Zeit zu holen. Hattet ihr noch nie Berührungspunkte mit Age of Empires 3 und Lust auf eine umfangreiche Kampagne mit abwechslungsreichen Missionen (das kann man nämlich dem Original und somit auch der Neuauflage nicht absprechen), lohnt sich ein Blick definitiv. Mit 20 Euro ist die Definitive Edition auch sehr günstig und Game-Pass-Abonnenten müssen sogar gar nichts extra dafür bezahlen. Age of Empires 3 war trotz all der Kritik damals ein gutes Echtzeitstrategiespiel und das dürfte auch für das Remaster gelten.

Age of Empires 3: Definitive Edition - Explosion auf dem Wasser

In Age of Empires 3 fliegen reichlich Kanonenkugeln und sorgen für große Explosionen.

Die Systemanforderungen

Minimum:

  • Betriebssystem: Windows 10, Version 18362.0 oder höher (64-bit)
  • Prozessor: Intel Core i3 2105 mit 3,1 Ghz oder AMD Phenom II X4 973 mit einem durchschnittlichen PassMark-CPU-Punktestand von 3735 oder höher
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GT 430, AMD Radeon HD 5570 oder Intel HD 4400 mit 2 Gb Grafikspeicher und einem durchschnittlichen PassMark-G3D-Punktestand von 570 oder höher
  • DirectX: Version 11
  • Speicherplatz: 42 GB
  • Netzwerk: Breitbandinternetverbindung

Empfohlen:

  • Betriebssystem: Windows 10, Version 18362.0 oder höher (64-bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 3300 mit 3 Ghz oder AMD FX 8350 mit einem durchschnittlichen PassMark-CPU-Punktestand von 4100 oder höher
  • Arbeitsspeicher: 16 GB
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 980 oder Radeon R9 Fury mit einem durchschnittlichen PassMark-G3D-Punktestand von 9500 oder höher
  • DirectX: Version 11
  • Speicherplatz: 42 GB
  • Netzwerk: Breitbandinternetverbindung

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