Crytek: Cevat Yerli gibt Rücktritt als CEO bekannt

Cevat Yerli überlässt seinen beiden Brüdern die Geschäftsführung von Crytek und agiert fortan nur noch als Berater.

Seit 1999 führte Cevat Yerli als CEO das deutsche Entwicklerstudio Crytek, das er gemeinsam mit seinen beiden Brüdern Faruk und Avni Yerli gegründet hatte. Nach knapp 19 Jahren tritt er nun als Geschäftsführer zurück. Das Unternehmen aus Frankfurt am Main gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass Cevat Yerli den Posten an seine beiden Brüder übergibt, die Crytek fortan gemeinsam als CEOs führen werden. Er selbst wird der Firma aber als Berater erhalten bleiben.

Die genauen Gründe für den Rücktritt sind nicht bekannt. Laut offizieller Aussage habe die Entscheidung nichts damit zu tun, dass Crytek in finanziellen Schwierigkeiten stecke. So habe sich im Herbst 2017 ein Investor gefunden, wodurch der Fortbestand des Entwicklerstudios gefestigt und zudem das Kapital für zukünftiges Wachstum bereitgestellt worden sei. Außerdem hat Crytek in der vergangenen Woche erst den Ego-Shooter Hunt: Showdown als Early-Access-Version veröffentlicht – und das mit Erfolg. Seitdem befindet sich das Spiel in der Topseller-Liste von Steam. Darüber hinaus hat Crytek nach wie vor die CryEngine, die in Zukunft weiter verbessert werden solle, als auch das Free-to-Play-Spiel Warface im Portfolio, das vom hauseigenen Studio in Kiew entwickelt wird und sich vor allem in Osteuropa großer Beliebtheit erfreut.

Hunt: Showdown - Im Team spielen

Hunt: Showdown hat großes Potenzial, aber noch einen langen Weg vor sich, den Crytek hoffentlich weiterhin erfolgreich beschreiten wird.

Cevat Yerli ist mit Crytek durch rosige und nicht so schöne Zeiten gegangen. Das Erstlingswerk des Entwicklers, der Shooter Far Cry von 2004, war ein großer Erfolg. Die Crysis-Reihe konnte jedoch die Verkaufserwartungen nie so wirklich erfüllen und auch das Actionspiel Ryse: Son of Rome wurde nicht zu dem Erfolg, den sich Crytek und Publisher Microsoft gewünscht hatten. Letztendlich geriet die Frankfurter Firma in finanzielle Probleme, mehrere Studios mussten geschlossen oder verkauft werden.

Quelle: Crytek

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