Starfield: Fan baut per Reverse Engineering interactive Galaxiekarte

Der Starfield Navigator gibt euch einen Eindruck davon, wie groß die Spielwelt des Sci-Fi-Rollenspiels sein wird.

Starfield

Die Hoffnung, dass wir die Welt – oder sollten wir besser sagen, die Welten – von Starfield schon diesen November erkunden dürfen, ist schon vor zwei Monaten verflogen. Da gab Bethesda die Verschiebung auf 2023 bekannt. Immerhin haben wir dafür beim Xbox & Bethesda Games Showcase im Juni zum ersten Mal richtiges Gameplay gesehen und allerlei Infos zu den Spielsystemen sowie zur Spielwelt erhalten. Die wird deutlich größer, als wir zuvor gedacht hatten: Über 100 Sternensysteme und mehr als 1000 Planeten stehen euch in Starfield offen. Ganz oberflächlich könnt ihr die bereits jetzt erkunden.

Na gut, das ist vielleicht etwas zu viel gesagt, aber tatsächlich gibt es schon eine Möglichkeit, einen näheren Blick auf die Galaxiekarte von Starfield zu werfen. Das ist dem Coder Sebastian Werhausen zu verdanken. Der hat sich der Technik des Reverse Engineerings bedient, um seinen Starfield Navigator zu bauen. Das Ganze basiert auf den knapp sechs Sekunden Video von der In-Game-Galaxiekarte, die Bethesda vergangenen Monat gezeigt hat. Werhausen hat sie genutzt, um die Positionen aller sichtbaren Sterne zu rekonstruieren.

Starfield - Galaxiekarte

Die Enthüllung der Galaxiekarte hatte sich Bethesda ganz für den Schluss der Präsentation aufgehoben, um sie damit zu beenden, wie gigantisch groß Starfield sein wird.

In dem offiziellen Videomaterial werden die Namen von sieben Systemen angezeigt. Drei davon sind reale Sternensysteme: Sol (unser heimatliches Sonnensystem), Alpha Centauri und Porrima. Wehrhausen hat ihre echten Positionen zur genaueren Justierung der Darstellung in seinem Tool genutzt.

Nun fragt ihr euch sicherlich, was ihr in dem Starfield Navigator anstellen könnt. Nun, nicht allzu viel. Ihr könnt euch die Distanzen zwischen den verschiedenen Systemen anzeigen lassen, was euch ein Gefühl dafür gibt, wie groß der Bereich ist, den ihr im Spiel bereisen können werdet. Außerdem könnt ihr Kalkulationen für Sprünge zwischen den Systemen machen. In Starfield bestimmt die Ausstattung eures Schiffs, wie viele Lichtjahre weit ihr damit springen könnt. Das ist bereits aus dem Videomaterial vom Schiffseditor herauszulesen (der entsprechende Wert wird am unteren Bildschirmrand angezeigt). Theoretisch könnt ihr also schon mit dem Starfield Navigator Reiserouten erstellen.

Starfield Navigator

Der Starfield Navigator gibt euch mit den Distanzanzeigen ein Gefühl für die Größe des Teils der Milchstraße, der in Starfield erkundbar sein wird.

Es ist nicht klar, wie nah Werhausen hier an die wirkliche Spielwelt von Starfield gekommen ist. Das werden wir erst nächstes Jahr erfahren, wenn das Spiel für den PC und die Xbox Series X/S erscheint. Nichtsdestotrotz hat der Programmierer während der Arbeit an seinem Tool ein paar interessante Informationen zutage gefördert. So hat er beispielsweise drei weitere reale Sternensysteme identifizieren können (auf Basis ihrer Positionen, Farben und der Distanzen zu anderen Systemen): Altair, Barnard sowie Sirius. 

Des Weiteren geht aus seiner Arbeit hervor, dass eine Sprungreichweite von 24,6 Lichtjahren ausreiche, um von jedem beliebigen System des im Video gezeigten Ausschnitts der Karte zu jedem anderen in diesem Teil der Galaxie direkt zu springen. Die Hälfte der Schiffe, die in dem Clip zum Editor zu sehen sind, sind dazu in der Lage.

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