Avowed-Leak: Infos zu Klassen, Kämpfen und Spielwelt

Seit der Ankündigung im Juli 2020 haben wir nichts mehr von Avowed gehört. Ein Branchenkollege wolle nun mehr erfahren haben.

Avowed

Im Sommer 2020 kündigten Microsoft und Obsidian Entertainment das Fantasy-RPG Avowed an – ein Titel, der in seinem ersten Trailer mit der Ego-Perspektive stark an The Elder Scrolls erinnert. Wie Jez Corden von Windows Central schreibt, soll das nicht die einzige Gemeinsamkeit mit der Reihe von Bethesda sein. Er habe aus Quellen, die mit den internen Plänen des Entwicklers vertraut seien, nicht nur jede Menge Infos zu dem Projekt erhalten, sondern sogar Bildmaterial zugespielt bekommen. Weil sich das Spiel aber noch in einem Pre-Alpha-Status befinde und Dinge wie die Beleuchtung und Texturen noch nicht vollständig implementiert seien, werde er das nicht veröffentlichen – gut, und sicherlich auch deswegen nicht, weil ihm das sonst jede Menge Ärger einbringen würde.

Ja, Avowed habe noch keinen Alphastatus erreicht, so Corden. Allerdings schreibt er, dass die Arbeiten gute Fortschritte mache und Obsidian kurz davor stehe, eine erste spielbare Version zu haben, die viele der Kernmechaniken enthalte. Zudem wisse er nicht, wie alt das Material ist, das ihm vorliege. Es bestehe daher eine gute Chance, dass die Entwicklung schon viel weiter vorangeschritten ist.

Avowed scheine auf der gleichen Engine wie The Outer Worlds zu basieren, die aber verbessert worden sei. Die Kämpfe aus der First-Person-Perspektive seien actionreich und euch stehen angeblich mehrere Charakterklassen zur Auswahl. Genau wie in Skyrim sollt ihr in beiden Händen Waffen führen können. Oder ihr benutzt einen Schild oder kombiniert, wie im Trailer schon zu sehen gewesen ist, Schwert und Magie miteinander. Es gebe aber auch Zauber, für die ihr beide Hände benötigt, beispielsweise den Feuerball. Außerdem seien ein Schurke mit zwei Dolchen und ein Bogenschütze spielbar. Corden meine darüber hinaus, dass es möglich wäre, dass es Schusswaffen wie Musketen gibt. Immerhin spielt Avowed in der Welt von Pillars of Eternity und da gibt es so etwas schließlich.

Corden beschreibt das Kampfsystem als "mehr Loadout-basiert als The Elder Scrolls". Es gebe eine gigantisch lange Liste an Fähigkeiten. Krieger können kraftvoll zutreten und mit dem Schild zuschlagen, während Magier viele Möglichkeiten haben, ihren Kampfstil zu individualisieren und Zauber bestimmten Tasten zuzuweisen.

Darüber hinaus beschreibt Corden Avowed als Obsidians Version von The Elder Scrolls, wenn The Outer Worlds dessen Variante eines Fallout-artigen Spiels ist. Es gebe aber klare Unterschiede zu Skyrim und Co. So sei die Welt von Avowed viel farbenfroher, was den Autor an The Outer Worlds erinnere. Er schreibt von Höhlen mit lumineszierenden Pilzen, grünen Wäldern mit riesigen Pflanzen und sonnendurchfluteten Tempeln.

In Avowed sollt ihr schwimmen können und es gebe in der Umgebung zerstörbare Elemente. Corden schreibt ebenfalls, dass sich mit Fackeln und Feuerzaubern Holzbarrikaden, die Wege versperren, niederbrennen ließen. Er sei sich aber nicht sicher, ob das Spiel nun eine Open World habe oder wie The Outer Worls Hub-basiert sei. Er erwarte Letzteres, jedoch deutet eine Stellenanzeige von Obsidian für einen Lead Area Designer auf eine offene Welt hin. Vielleicht wird es ja ein Zwischending à la Dragon Age: Inquisition, das zwar einzelne Maps bietet, die aber sehr weitläufig sind.

Corden gehe davon aus, dass Avowed auf der E3 2022 in einer spielbaren Version präsentiert wird. Es bestehe sogar eine kleine Chance, dass wir noch bei den Game Awards in diesem Jahr etwas Neues zu sehen bekommen – dann vielleicht auch im Verbund mit Senua's Saga: Hellblade 2. Dass der neue Titel von Ninja Theory (ebenfalls ein Microsoft-Studio) bei der Veranstaltung im Dezember ein neues Lebenszeichen von sich geben wird, darauf würde Corden Geld verwetten.

Quelle: Windows Central

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