Update: Crackdown 3 soll sich auf 2019 verschieben

Update 8. Juni 2018:

Was eigentlich ein offenes Geheimnis war, ist nun keines mehr. Microsoft hat gegenüber des Magazins WindowsCentral bestätigt, dass Crackdown 3 nicht mehr in diesem Jahr auf den Markt kommt. Stattdessen wird nun Februar 2019 als Erscheinungszeitraum angepeilt. Die Mehrzeit wird dafür genutzt, um den Erwartungen der Fans gerecht zu werden. Allerdings sollen während des Xbox E3 2018 Media Briefings am Sonntag weitere Informationen zum Spiel veröffentlicht werden.  

Ursprüngliche Meldung vom 7. Juni 2018:
Crackdown 3 entwickelt sich immer mehr zu Microsofts persönlichem BER. Das Spiel wurde wurde auf der E3 2014 erstmals angekündigt, damals mit einem angepeilten Releasedatum für 2016.

Dann wurde es auf den 7. November 2017 verschoben, um zeitgleich mit der Xbox One X zu erscheinen. Am 17. August 2017 verkündete Microsoft, dass das Spiel erst 2018 auf den Markt kommt. Doch wie es den Anschein hat, wird dieser Termin ebenfalls nicht eingehalten. In der letzten Woche stornierte nämlich Amazon Spanien sämtliche Vorbestellungen. Zudem twitterter Jez Corden, Mitarbeiter des gut informierten Magazins WindowsCentral, dass Crackdown 3 erst 2019 auf den Markt kommen könnte. Zwar hat Aaron Greenberg, verantwortlich für das Games Marketing bei Microsoft, sofort auf Twitter reagiert und versichert, dass das Team hinter dem Spiel weiterhin hart arbeitet und es ein Fehler von Amazon Spanien ist. Aber ein klares Dementi sieht anders aus.

Nun will Kotaku erfahren haben, dass sich Crackdown 3 tatsächlich auf 2019 verschiebt. Das wäre nach dem derzeitigen Stand der Dinge ein Desaster für den Redmonder Konzern. Nachdem Sea of Thieves und State of Decay 2 auf dem Markt sind, hat Microsoft offiziell keinen großen Exklusivtitel für dieses Jahr mehr in der Hinterhand. Das könnte sich auf der E3 2018 natürlich ändern, aber die momentane Außendarstellung ist katastrophal.

Crackdown 3 E3 2017 Trailer:

Die gesamte Entwicklung von Crackdown 3 scheint geplagt von Rückschlägen und suboptimaler Kommunikation zu sein. Angekündigt als Vorzeigeprojekt für cloudunterstütztes Gaming wurde nicht klar kommuniziert, dass die vollständige Zerstörung der Umgebung nur innerhalb des Multiplayer-Modus vorhanden sein wird. Zwar können Spieler auch während der Kampagne für große Verwüstung sorgen, richtig apokalyptische Ausmaße gibt es aber nur online.

Im Januar 2018 dann die nächste Hiobsbotschaft. Der zuständige Game Director und Serienschöpfer David Jones, der 2012 zwei der am Spiel beteiligten Firmen gegründet hat, hat beide Unternehmen (Cloudgine und Reagent Games) verlassen, um bei Epic Games als Director für Cloud-Strategien zu arbeiten. Wer die Position übernommen hat, ist nicht bekannt. Allerdings sind wohl noch alle vier Firmen beteiligt, die seit Jahren an Crackdown 3 werkeln. Cloudgine ist verantwortlich für die Engine, Reagent Games schraubt am Gameplay und verantwortet die visuelle Ausrichtung, während Sumo Digital die Kampagne mit Unterstützung von "Crackdown 2"-Entwickler Ruffian Games zusammenschustert.

Quelle: Kotaku / Twitter

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