Marvel Ultimate Alliance 3 Vorschau: Superhelden aus Fernost

Autor: Christopher Blair

Es wirkte schon wie eine Art Wunder, als Nintendo im letzten Jahr ankündigte, einen Marvel-Titel selbst zu produzieren und zu veröffentlichen.

Marvel Ultimate Allicance 3: The Black Order

Marvel Ultimate Allicance 3: The Black Order

Ein Marvel-Spiel aus Japan? Ein Lizenzprodukt aus dem Hause Nintendo? Kann denn sowas gut gehen?

Old-School-Marvel

Nun sind schon knapp zehn Jahre vergangen seit wir den letzten "Marvel Ultimate Alliance"-Titel zocken konnten. Damals wurde der Titel noch vom US-Studio Viscarious Visions entwickelt. Der neue Teil wird vom renommierten Studio Team Ninja realisiert. Kein Sorge, das bedeutet nicht, dass wir eine Physikengine für die weiblichen Geschlechtsteile erhalten. Als ich mich an die Demo gesetzt habe, fühlte ich mich gleich an die beiden früheren Titel erinnert. Das Gamedesign ist stark an den Vorgängern angelehnt und die Story selbst basiert auf die 1991-Version von The Infinity War, in dem Thanos zusammen mit der Black Order versucht, die sechs Infinity-Steine an sich zu reißen.

Marvel Ultimate Alliance 3: The Black Order - Trailer:

Zusammen ins Kampfgeschehen

Auch wenn sich Marvel Ultimate Alliance 3: The Black Order alleine spielen lässt, liegt der Fokus eindeutig auf dem gemeinsamen Spielen. Was heutzutage vor allem selten geworden ist, ist Actionspiele gemeinsam an einem Fernseher zu spielen. Die Demo bei Nintendo bildet da keine Ausnahme und bis zu vier Spieler können sich mit den Marvel-Helden durchschlagen. Wir spielen dieses Mal nur zu zweit und können zwischen den vier Helden, die über den Bildschirm laufen, hin und her tauschen.

Wer sich mit den Avengers anlegt, kann gleich einpacken!

Wer sich mit den Avengers anlegt, kann gleich einpacken!

Haudrauf mit Superhelden

Wir werden gleich ins Geschehen geworfen und müssen uns der Black Order stellen. Nach dem ersten Kampf mit unseren vier Helden können wir auch schon am ersten Checkpoint auswählen, mit wem wir stattdessen weiterkämpfen wollen. Anders als die Marvel-Filme, können wir in dieser Infinity-Saga endlich auch andere Marvelhelden aus den Comics auswählen. Das Design ist dabei gut durchmischt.

Manche Helden könnten glatt aus den Filmen entsprungen sein, während andere ihren Comic-Pendants entsprechen. Mit unserem neuen Team, in dem ich die Kontrolle über Starlord übernehme, geht’s dann weiter in den nächsten Kampf. Die verschiedenen Knöpfe auf dem Joy-Con-Controller werden für unterschiedliche Angriffsmöglichkeiten genutzt und so dezimieren sich die HP der Gegner schnell. Dabei hat jeder der Helden eigene Spezialattacken, die man aus den Filmen und Comics kennt.

Agent 13 mischt auch fleißig mit.

Agent 13 mischt auch fleißig mit.

Gemeinsam ist man stärker

Wir kämpfen uns also zusammen durch den linearen Level von Checkpoint zu Checkpoint und bezwingen die Gegner auf Leichteste. Sobald aber die ersten größeren Gegner aufkreuzen, wird das Ganze doch noch etwas kniffliger. Als Team gilt es dann, gemeinsame Sache zu machen und seine Attacken und Spezialangriffe zu kombinieren. Iron Man und Captain America können so zum Beispiel Schild und Laser kombinieren und große Massen Gegner auf einmal treffen. Weit kommen wir aber auch nicht, da wie bei fast allen Spielen, die es auf dem Event zu sehen gab, die Spielzeit nach 15 Minuten endet.

Jetzt haben Hulk und Co eine Menge zu tun.

Jetzt haben Hulk und Co eine Menge zu tun.

Einschätzung

Als Marvel-Fan bin ich sofort überzeugt und jeder, der die Comics und Filme mag, wird sich hier schnell zuhause fühlen. Man merkt, dass Team Ninja offensichtlich Fans der Vorlage sind und sich stark an dem Ausgangsmaterial orientieren. Hier stimmt auf dem ersten Blick einfach alles. Präsentation, Gameplay und Grafik sind auf dem hohen Niveau, das man von einem Nintendo-Spiel erwarten würde. Marvel Ultimate Alliance 3: The Black Order erscheint am 19. Juli.

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