Horizon Forbidden West: Details zum Gegnerverhalten

Guerilla Games hat erneut einen ganzen Haufen an Infos zu Horizon Forbidden West auf dem PlayStation-Blog preisgegeben.

Horizon Forbidden West

Regelmäßig versorgt der niederländische Entwickler Guerilla Games die Fans der Horizon-Reihe mit neuen Details zu deren zweitem Teil Horizon Forbidden West. Im jüngsten Beitrag auf dem offiziellen PlayStation-Blog geht es um die Kämpfe und dabei vor allem um das Verhalten der euch feindlich gesinnten Menschen sowie Maschinen. So erzählt Lead AI Programmer Arjen Beij, dass die Gegner diesmal springen und klettern können und nach Abkürzungsmöglichkeiten suchen, während sie euch verfolgen. Zudem sind mehr Maschinen in der Lage zu schwimmen und zu tauchen. „Amphibische Gegner können auch ins Wasser rein und wieder rausspringen. Wenn ihr Pech habt, kombinieren sie das mit einem Angriff, so Beij.

Guerilla Games legt außerdem großen Wert darauf, dass die Animationen in Horizon Forbidden West noch authentischer sind als im Vorgänger. Dabei sollen „ablesbare Silhouetten und Verhaltensweisen“, wie Richard Oud, Gameplay Animation Director, sagt, euch dabei helfen, den nächsten Schritt eures Feindes zu erkennen und entsprechend darauf zu reagieren. Zusätzlich sollen diese Animationen die Persönlichkeitsmerkmale der Widersacher widerspiegeln.

Wer in Horizon Forbidden West oftmals den Pfad der schleichenden Jägerin wählt, wird einige Verbesserungen bei der KI bemerken. Arjen Beij erzählt, dass Feinde Unstimmigkeiten, also etwa abgeschossene Pfeile oder von euch ausgeschaltete Maschinen, untersuchen. Flieht ihr vor einem Kampf, indem ihr außer Sichtweite der Feinde lauft, werden sie nach euch suchen. „Menschliche Gegner suchen gemeinsam in einer Gruppe, während der Gruppenführer Befehle gibt und die Suche koordiniert. Durch Animationen und kontextabhängige Gespräche erhalten die Spieler zahlreiche Hinweise auf die nächste Aktion“, sagt Beij.

Kämpfe gegen menschliche Kontrahenten sollen in Horizon Forbidden West viel fordernder und tiefgründiger sein. Eine Erweiterung des Kampfsystems sei daher laut Guerilla Games nötig gewesen. Der Nahkampf, der in Horizon Zero Dawn noch viel zu simpel gewesen ist, wird im Nachfolger deutlich mehr Optionen bieten. Das haben die Entwickler schon vor einer ganzen Weile bekannt gegeben. Diesmal soll es zudem lohnenswerter sein, zwischen Nah- und Fernkampf zu wechseln. Dafür sorgt der Resonator-Stoß. „Immer, wenn Aloy Nahkampfangriffe anwendet, speichert der Resonator in ihrem Speer etwas Energie“, sagt Combat Designer Charles Perain. „Diese Energie kann auf den Gegner gefeuert werden und bleibt kurzzeitig an ihm haften. Beschießt man diese Energie mit einem Pfeil, bevor sie sich auflöst, kann man damit eine riesige Menge Schaden verursachen.“

Zu guter Letzt spielt der Sound eine wichtige Rolle, vor allem bei den Kämpfen gegen Maschinen. „Maschinen geben einzigartige, akustische Hinweise, die den Spielern helfen sollen, zwischen einem Nahkampf- oder einem bestimmten Fernkampfangriff zu unterscheiden“, erklärt Senior Sound Designer Pinar Temiz. „Nahkampfangriffe werden über einen charakteristischen Klang signalisiert, der sich bis zum Aufprall aufbaut, während Fernangriffe über die jeweiligen Auflade- oder Projektilgeräusche der Waffen vermittelt werden. Diese Audiohinweise helfen – besonders in Kämpfen, in denen die Spieler von mehreren Maschinen eingekreist sind – die Aufmerksamkeit auf die unmittelbar bevorstehende Bedrohung durch einen Angreifer oder eine Gefahrenquelle zu lenken, dass eine rechtzeitige Reaktion ermöglicht wird.“

Horizon Forbidden West erscheint am 18. Februar 2022 für PS5 und PS4.

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