FIFA 19 Tipps: Rohdiamanten für eure Mannschaften im Karrieremodus

Unser Guide für die Karrieretrainer mit Weitsicht und einem Gespür für junge Starspieler.

10 Millionen, 100 Millionen, 200 Millionen – manchmal hat es den Anschein, dass es im modernen Fußball – analog wie digital – nicht mehr darum geht, wer die meisten Tore schießt, sondern wer die meisten Nullen auf einen Scheck kritzeln kann, um die föhnfrisierte Werbeikone mit den meisten Followern auf Instagram, Twitter und dergleichen ins eigene Stadion zu locken. Nur, um anschließend regelmäßig Unsummen auf das Konto vom gelockten Kicker überweisen zu dürfen.

Aber für die Geduldigen unter euch gibt es eine aussichtsreiche Alternative: Die Jugend! Zum Glück kann man seine Fußballmannschaft als Trainer nämlich auch, nun, trainieren, damit sie erfolgreich wird. Das hat gleich mehrere Vorteile. Erstens begeistert ein Eigengewächs die Fans mindestens genauso wie ein eingekaufter, fertig entwickelter Superstar. Zweitens haben sie eine viel größere Bindung zu Spielern, die aus den eigenen Reihen stammen, und umgekehrt. Wer euch seine gesamte Karriere verdankt, nimmt nicht so schnell Reißaus, nur weil ein größerer Club mit dem Scheckbuch winkt. Oder wie im Falle von Paris Saint-Germain mit der Scheckbibliothek.

Und falls sich ein Jungstar doch absetzen möchte, bringt euch das einen erheblichen Gewinn ein. Für die vernünftige Entwicklung von Nachwuchstalenten müsst ihr im Karrieremodus von FIFA 19, genau wie echte Trainer, eine ganze Menge Zeit und Arbeit investieren. Aber mit der richtigen Herangehensweise und dem richtigen Personal lohnt sich die Mühe doppelt und dreifach. Das ideale Personal lässt sich in EAs FIFA-Spiel an einer handfesten Zahl festmachen, der potenziellen Spielerwertung. Sie gibt den höchstmöglichen Wert an, den ein Spieler erreichen kann, wenn ihr ihn optimal fördert. Um euch die Suche nach Rohdiamanten zu erleichtern, haben wir hier einen entsprechenden Guide für euch parat. Und das ganz ohne Provision! Eigentlich ganz schön blöd.

Die besten jungen Stürmer

Eigentlich solltet ihr es längst wissen und wenn nicht, habt ihr mit FIFA, Fußball, Sport oder dem Internet generell wahrscheinlich nichts am Hut. Aber man muss es sich trotzdem immer wieder vor Augen führen: Kylian Mbappe ist jetzt schon, mit zwanzig Jahren, einer der besten Stürmer der Welt. Der junge Franzose sieht nicht nur aus wie einer der Teenage Mutant Ninja Turtles. Er zerlegt regelmäßig Verteidigungen aus aller Herren Länder wie die mutierten Kampfschildkröten eine Salamipizza. Die meisten Neunzehnjährigen machen sich Sorgen um Matheklausuren und verbringen verdächtig viel Zeit unter der Dusche. Kylian Mbappe wurde mit 19 Jahren französischer Meister und Weltmeister. Kein Wunder also, dass Mbappe schon jetzt einen fetten Wert von 85 und das Potenzial hat, die Jahrhundertfußballer Lionel Messi und Cristiano Ronaldo zu toppen. Ein sagenhafter Wert von 95 steht dem jungen Torschützen von PSG in Aussicht. Aber der hat seinen Preis: Mehr als 70 Millionen Euro müsst ihr für seine Dienste berappen.

Das ist zugegebenermaßen eine ganze Stange Geld, nach dem romantischen Gefasel über Talentförderung statt Geldverschwendung in der Einleitung. Zum Glück gibt es deutlich günstigere Jungstürmer, die ebenfalls Zug zum Tor haben. Bei Real Madrid spielt sich der Brasilianer Vinicius Junior gerade in die Stammelf von Real Madrid. Mit 17 Jahren hat er schon einen stattlichen Wert von 77 und das Potenzial, den fantastischen Wert von 92 zu erreichen. Marcus Rashford (20 Jahre, Wert 81, Potenzial 89) begeistert die Fans von Manchester United und Ryan Sessegnon (17 Jahre, FC Fulham, Wert 75, Potenzial 88) ist bei 12 Millionen Euro ein echtes Schnäppchen. 

Die besten jungen Mittelfeldspieler

Der Amerikaner Christian Pulisic und der Jamaikaner Leon Bailey sind in ihren Mannschaften schon feste Größen, was sich in ihrem Wert bei FIFA 19 entsprechend widerspiegelt: Der Dortmunder Pulisic darf mit 19 schon einen Spielerwert von 79 sein Eigen nennen und hat das Potenzial, 88 zu erreichen. Der Leverkusener Bailey hat sogar Chancen auf einen künftigen Wert von 89 und spielt mit 82 jetzt schon auf einem hohen Niveau.

Auch auf der Insel tun sich momentan jede Menge Rohdiamanten hervor, gerade im Norden. Phil Foden von Pep Guardiolas Manchester City kostet gerade einmal die Hälfte der beiden Bundesligisten, obwohl er es ähnlich weit bringen kann. Sein aktueller Wert von 73 ist zwar nicht gerade bahnbrechend, aber mit seiner Passstärke und Übersicht kann er ein Mittelfeld bereits kompetent ankern. Angel Gomez trägt nicht nur einen himmlischen Namen. Das Talent in den Diensten von Manchester United kostet wiederum nur einen Bruchteil des Preises von Foden und hat einen potenziellen Wert von immerhin 87.

Die besten jungen Verteidiger

Im Fußball gibt es zwei Vereine, die sofort in aller Munde sind, wenn es darum geht, die Zukunft des Spitzenfußballs auszubilden: Borussia Dortmund und Ajax Amsterdam. Offensivspieler erhalten dabei, wie meistens, zwar die größte Aufmerksamkeit. Aber ein talentierter Verteidiger kann eine weitaus wertvollere Langzeitinvestition sein. Auftritt Matthijs de Ligt. In der Realität zanken sich bereits die größten Vereine um die Unterschrift des Teenagers. In FIFA 19 solltet ihr euch ganz vorne mit anstellen! Für gerade mal 20 Millionen Euro verbessert de Ligt mit seinem Wert von 80 schon jetzt viele Abwehrreihen. Mit dem richtigen Händchen wird daraus in ein paar Jahren ein Wert von 91.

Kaum weniger vielversprechend ist die Zukunft des Liverpoolers Trent Alexander-Arnold (19 Jahre, Wert 78, Potenzial 88), der sich unter Jürgen Klopp prächtig entwickelt hat und dem rechtsaußen bald niemand mehr in der Premier League oder anderswo das Wasser reichen kann. Habt ihr eher links eine kommende Problemzone, könnt ihr mit der Verpflichtung von Marcelo Saracchi (20 Jahre, RB Leipzig, Wert 75, Potenzial 85) alle Sorgen über Bord werfen. Hakuna Matata! Das ist übrigens ein Zitat aus "Der König der Löwen" und kein talentierter Libero aus der südafrikanischen dritten Liga.

Die besten jungen Torhüter

Für Scouts und für Stürmer führt wie schon im Vorjahr kein Weg vorbei an Gianluigi Donnarumma. Torwarte sind bekanntlich die Spätentwickler unter den Fußballern und erreichen meistens erst in ihren späten Zwanzigern ihre Spitzenform, die bis in die Mitte der Dreißiger anhält. In etwa die gleiche Altersspanne für Schauspieler, die in Hollywood für Rollen als junge Oberstufenschüler gecastet werden. Trotz alledem hat Donnarumma schon mit blutjungen 19 Jahren einen Wert von 82 und ist Stammtorhüter bei AC Mailand und in der italienischen Nationalmannschaft. Kein Wunder, dass er das Potenzial hat, einen Wert von sage und schreibe 93 zu erreichen. Das ist mehr als jeder aktuelle Spitzentorwart zu bieten hat, von Manuel Neuer bis David de Gea.

Sollten euch die 29 Millionen Euro, die ihr in etwa für seine Signatur investieren müsstet, zu viel sein, gibt es aber noch andere aussichtsreiche Kandidaten. Der Franzose Alban Lafont ist mit 19 Jahren fast schon so etwas wie ein alter Hase. Denn schon 2015 sicherte er quasi in Windeln den Klassenerhalt für Toulouse. Inzwischen hechtet er wie Donnarumma in der italienischen Seria A von Pfosten zu Pfosten, im Dress des AC Florenz. Sein momentaner Wert beläuft sich schon jetzt auf ansehnliche 77. Aber mit der Zeit kann daraus eine 89 werden. Auch Andrij Lunin (18 Jahre, Real Madrid, Wert 76, Potenzial 88) und Christian Früchtl (19 Jahre, Bayern München, Wert 65, Potenzial 86) sind mehr als einen Blick wert.

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