Final Fantasy XIV – Endwalker: Alle Infos zum Release

Morgen bekommen Fans von Final Fantasy XIV endlich wieder neues Futter in Form der vierten Erweiterung namens Endwalker.

Final Fantasy XIV: Endwalker

Die Zeiten, in denen World of Warcraft das größte MMORPG auf dem Markt war, sind vorbei. Die heutige Nummer 1 heißt Final Fantasy XIV. Das Spiel, das einst in katastrophalem Zustand veröffentlicht wurde, um dann vom Markt genommen und rundum erneuert zu werden, zählt heute mehr als 24 Millionen Spieler. Zugegeben, viele davon sind sicherlich Leute, die sich einfach nur die kostenlose Trial-Version heruntergeladen haben (die aber längst das komplette Hauptspiel und die erste Erweiterung Heavensward umfasst), dennoch ist diese Zahl beeindruckend. Kein Wunder also, dass der Release eines neuen Add-ons ein Großereignis ist. Morgen startet Endwalker und wir versorgen euch an dieser Stelle mit allen grundlegenden Infos.

Was ist Final Fantasy XIV: Endwalker?

Endwalker ist die vierte Erweiterung für Final Fantasy XIV und bildet den Abschluss der Geschichte rund um Hydaelyn und Zodiark. Erneut gilt es, das Ende der Welt abzuwenden. Das Abenteuer verschlägt euch in diverse neue Gebiete, darunter die Insel Thavnair mitsamt ihrer Hauptstadt Radz-at-Han und Garlemald, die Haupstadt des Garleischen Kaiserreichs, gegen das die Spieler seit dem Release von Final Fantasy XIV: A Realm Reborn kämpfen. Als besonderes Highlight erwartet euch eine Reise zum Mond.

Final Fantasy XIV - Thanvair

Thavnair ist ein sehr idyllischer Ort.

Final Fantasy XIV: Endwalker liefert aber nicht nur neue Zonen und Story-Quests, sondern auch viele frische Gameplay-Features. Was nicht fehlen darf, sind neue Jobs, sprich Charakterklassen. Endwalker führt zum einen den Weisen ein („Sage“ im Englischen), der ein mächtiger Heiler ist, und den Schnitter, einen mit einer Sense ausgestatteten Nahkämpfer, der im Kampf einen Nichtsgesandten zur Unterstützung rufen kann.

Natürlich erhöht sich auch die Levelbegrenzung. Künftig könnt ihr mit eurem Charakter Stufe 90 erreichen. Des Weiteren stecken in Endwalker neue Dungeons und Raids, ein PvP-Modus für kleine Spielergruppen, Estinien Drachenblut als neuer NPC-Begleiter für das Seite-an-Seite-System sowie Ishgard als neues Wohngebiet. Obendrein erhaltet ihr noch die Gelegenheit, auf einer idyllischen Insel in Ruhe Gemüse anzubauen und Tiere zu züchten, um so ein wenig Abstand von all der Gewalt und Weltuntergangsstimmung nehmen zu können. Tja, auch Helden brauchen mal eine Pause.

Final Fantasy XIV - Weiser

Ihr spielt gerne Supporter? Dann ist die neue Klasse des Weisen was für euch.

Wer hat's gemacht?

Es wundert wohl niemanden, dass für Endwalker dasselbe Team verantwortlich ist wie für das Hauptspiel und die beiden vorherigen Erweiterungen Heavensward und Shadowbringers. Dabei handelt es sich um die sogenannte Creative Business Unit III aus Square Enix' hauseigener Entwicklungsabteilung. Ok, so ganz richtig ist dieser Satz nicht, denn ursprünglich war die Business Division 5 für das MMO verantwortlich, die es aber mittlerweile nicht mehr gibt, weil sie komplett in Unit III aufgegangen ist – die nicht nur nun Endwalker gemacht hat, sondern auch an Final Fantasy XVI arbeitet. Naoki Yoshida, der leitende Entwickler von Final Fantasy XIV und allen drei Add-ons, ist für das neue Singleplayer-RPG als Producer verantwortlich.

Für welche Plattformen erscheint Final Fantasy XIV: Endwalker?

Final Fantasy XIV ist im Gegensatz zu vielen anderen Online-Rollenspielen, die auf ein klassisches Tab-Targeting-Kampfsystem setzen (World of Warcraft, Der Herr der Ringe Online), kein PC-Exklusivtitel. Das Hauptspiel wurde 2013 zeitgleich für PC und PS3 veröffentlicht, die PS4-Fassung folgte ein Jahr später und dieses Jahr erschien die PS5-Version. Die PlayStation 3 wird längst nicht mehr unterstützt, folglich gibt es Endwalker für PC via offiziellem Shop und Steam sowie die PS4 und PS5.

Final Fantasy XIV - Ishgard

In dieser Stadt dürft ihr ein Haus beziehen.

Welche Versionen gibt es?

Final Fantasy XIV: Endwalker ist nur digital erhältlich, es gibt aber neben der Standardfassung für knapp 35 Euro auch eine 15 Euro teurere Collector's Edition. Die enthält einige Boni: ein Areion-Reittier, einen Aufzieh-Porom-Begleiter und die Todessense aus Final Fantasy XI, eine exklusive Waffe für den Schnitter.

Ganz wichtig: Wenn ihr Final Fantasy XIV auf Steam gekauft habt, müsst ihr euch auch Endwalker darüber holen. Die Version aus dem hauseigenen Shop von Square Enix ist nicht mit der Steam-Fassung des Hauptspiels kompatibel, auch wenn beides den gleichen Client nutzt.

Final Fantasy XIV - Kampf

Endwalker wird sicherlich wieder so einige epische Story-Momente bieten.

An wen richtet sich Final Fantasy XIV: Endwalker?

Diese Frage ist einfach zu beantworten: Wer Final Fantasy XIV aktiv spielt oder zuletzt zwar eine Pause eingelegt hat, weil man vielleicht alle Inhalte des Hauptspiels und der ersten beiden Erweiterungen gesehen hat, kommt um Endwalker wohl kaum herum. Shadowbringers hat bereits gezeigt, wie talentiert das Entwicklerteam ist. Dessen Story gilt als eine der besten im Rollenspielgenre – und das nicht nur auf MMORPGs bezogen. Wenn Endwalker auch nur ansatzweise so gut ist, ist es ein Pflichtkauf für jeden Fan von Final Fantasy XIV. 

Ob das Add-on Neueinsteiger anlocken kann, ist jedoch fraglich. Wer noch keine einzige Stunde in der Welt von Eorzea verbracht hat, wird erst mal Hunderte Stunden damit verbringen, die Storys von A Realm Reborn, Heavensward und Shadowbringers zu erleben. Euch Endwalker direkt zusammen mit dem Rest zu kaufen, ist zwar keine Geldverschwendung. Unser Tipp lautet aber: Spielt erst mal alles, was davor kommt, und holt euch danach das jüngste Add-on. Habt ihr Final Fantasy XIV schon mal ausprobiert und es hat euch nicht gefallen, wird Endwalker daran nichts ändern, denn letztendlich ist es einfach mehr vom gleichen Guten.

Final Fantasy XIV - Elefantenwesen

Ein Spiel mit solchen Elefantenwesen muss einfach gut sein.

Die Systemanforderungen der PC-Version

Minimum:

  • Betriebssystem: Windows 8.1 oder 10 (64-bit)
  • Prozessor: Intel Core i5 mit 2,4 GHz oder AMD-Äquivalent
  • Arbeitsspeicher: 4 GB
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 750 oder AMD Radeon R7 260X
  • Soundkarte: Karte mit DirectSound-Unterstützung
  • DirectX: Version 11
  • Netzwerk: Breitbandinternetverbindung
  • Speicherplatz: 80 GB

Empfohlen:

  • Betriebssystem: Windows 8.1 oder 10 (64-bit)
  • Prozessor: Intel Core i7 mit 3 GHz oder AMD-Äquivalent
  • Arbeitsspeicher: 8 GB
  • Grafikkarte: Nvidia GeForce GTX 970 oder AMD Radeon RX 480
  • Soundkarte: Karte mit DirectSound-Unterstützung
  • DirectX: Version 11
  • Netzwerk: Breitbandinternetverbindung
  • Speicherplatz: 80 GB

Top Online Games

Desert Order
(99)
Delta Wars
(24)
Klondike
(223)
Drakensang Online
(772)
Hero Zero
(76)