Elvenar Vorschau: Klassische Aufbau-Kost für Genre-Fans

Elfen versus Menschen - in Elvenar wählen wir zwischen diesen beiden Fraktionen.

Mit Elvenar hat InnoGames Ende vergangenen Jahres ein free-to-play Aufbau-Strategiespiel angekündigt, das wie alle neuen Werke der Hamburger als Crossplattform-Titel erscheint, also sowohl im Browser als auch auf dem Smartphone und Tablet verfügbar sein wird. Seit wenigen Wochen läuft Elvenar in der Closed Beta, wobei zunächst nur wenige Tester Zugang hatten. Mittlerweile allerdings hat der Spielbetreiber Zehntausende Beta Keys verschickt und so füllt sich die virtuelle Welt allmählich mit Leben. Auch wir sind mit von der Partie und verraten euch, was euch in Elvenar erwartet.

Langsam aber stetig wächst unsere Stadt.

Zunächst mal – worum geht’s überhaupt? Elvenar ist ein klassisches Aufbauspiel, das momentan nur im Browser und in englischer Sprache verfügbar ist. Wir wählen zwischen zwei Rassen: Menschen oder Elfen. Für wen wir uns entscheiden, beeinflusst letztlich nur, wie unsere Stadt am Ende aussieht, welche Einheiten wir für unsere Armee ausbilden können und welche Forschung wir betreiben. Während die Elfen naturverbunden sind und einen Hang zur Magie haben, setzen die Menschen auf Ingenieurskunst und Technik. Wer etwas mehr Bewegung in seiner Siedlung haben möchte, sollte sich für die Elfen entscheiden. Die spitzohrigen Wesen verfügen über einige wundersame Gebäude, die sich kraft der elfischen Zauberei rütteln und schütteln und insofern lebend wirken im Vergleich zu den Manufakturen der menschlichen Spezies. Den Entwicklern zufolge sind die beiden Fraktionen bewusst recht unterschiedlich gestaltet, damit der Anreiz größer ist, beide einmal auszuprobieren.

Eine Siedlung der Elfen.

Wir entscheiden uns trotzdem für die Menschen, weil wir die lila Artwork-Elfen ein bisschen gruselig finden. Der Einstieg in Elvenar gestaltet sich einfach, da uns ein kurzes Tutorial und anschließend Quests beim Aufbau unserer Stadt begleiten. Viel falsch machen können wir dabei nicht. Auch sind die Features im Moment noch überschaubar. Es gibt drei wesentliche Aspekte: Vergrößerung der Stadt, Expansion auf der Weltkarte und Forschung.

Ressourcen-Produktion ist wichtig.

Schon nach wenigen Minuten fällt uns auf, dass Elvenar sehr dem Prinzip von Forge of Empires nachempfunden ist. Wir reisen hier zwar nicht durch die Zeitalter, aber sowohl die Ausweitung unseres Einflussbereiches auf der Map als auch die Forschung und schließlich das Kampfsystem kommen uns doch sehr bekannt vor. Neue Technologien erforschen wir mit Hilfe von Wissenspunkten (Knowlegde Points), die sich im Stundentakt automatisch generieren, die wir aber auch schneller sammeln können, indem wir Provinzen auf der Map erobern. Der Forschungsbaum im Civilization-Stil wird immer komplexer, je weiter wir kommen, wobei wir nicht alles erforschen müssen, sondern später auch Schwerpunkte setzen können. Wir schalten Produktions- und Militärgebäude und -technologien frei, aber auch neue Kultur-Bauten, die die Zufriedenheit der Einwohner steigern und uns damit mehr Münz-Einnahmen bescheren. Gut gefällt uns schon jetzt, dass wir in Elvenar selber bestimmen dürfen, ob wir unsere Macht durch Krieg oder Diplomatie ausweiten. Ein Mix aus beidem ist natürlich auch möglich. Je nachdem treiben wir entweder den Ausbau der Ressourcen-Produktion schneller voran (um neue Provinzen durch Handel zu erobern) oder die Rekrutierung von Einheiten. Auch das Kampfsystem von Elvenar gibt uns einige Freiheiten. Gefechte laufen wie in Forge of Empires auf Hexagon-Feldern in einem rundenbasierten Schema ab.

Je mehr Provinzen wir ausspähen, desto mehr Städte anderer Spieler werden sichtbar.

Wir können nun entweder manuell unsere Einheiten kommandieren oder den Kampf automatisch laufen lassen und auf Wunsch auch direkt zum Kampfbericht springen. Strategische Tiefe kommt dadurch zustande, dass die Einheiten der beiden Fraktionen unterschiedlich funktionieren beziehungsweise allesamt mit spezifischen Stärken und Schwächen ausgestattet sind. So haben einige Truppentypen Vorteile gegenüber anderen, die es bei der Armee-Zusammenstellung zu berücksichtigen gilt. PvP gibt es im Moment noch nicht, wir kämpfen ausschließlich gegen die KI der jeweiligen Provinz. Vermutlich gehören Spieler-gegen-Spieler-Auseinandersetzungen zu den künftigen Features, die erst implementiert werden, wenn Elvenar einigermaßen bugfrei läuft.

Vor jedem Kampf legen wir die Truppenzusammenstellung fest.

Die Interaktionsmöglichkeiten mit anderen Spielern halten sich derzeit noch in Grenzen. Wir haben die Möglichkeit, über die Weltkarte die Städte anderer Herrscher zu besuchen, egal ob Elf oder Mensch. Dort angekommen, dürfen wir einmal pro Tag Nachbarschaftshilfe leisten, was uns und dem Beschenkten ein paar Münzen und eventuell Rohstoffe einbringt. Außerdem können wir Handel mit anderen treiben und Nachrichten verschicken. Ein Freundschafts- oder gar Gildensystem gibt es im Moment nicht. Auch eine Chat-Funktion fehlt noch.

Der Forschungsbaum ist riesig - er wird uns einige Zeit beschäftigen.

Unsere erste Einschätzung

Ressourcen-Produktion ist wichtig.

Im Gegensatz zu dem etwas experimentelleren Rising Generals (noch in der Closed Beta eingestampft) ist Elvenar, wie auch Tribal Wars 2, eine relativ sichere Bank im Portfolio an neuen InnoGames-Spielen. Warum? So wie Tribal Wars 2 eine Fortentwicklung des Klassikers Die Stämme darstellt, ist Elvenar im Grunde eine Neuauflage von Forge of Empires – natürlich mit einigen Unterschieden, doch das Prinzip ist schon sehr ähnlich. Insofern gibt es kaum Gründe, warum das Spiel bei der Bestands-Community nicht gut ankommen sollte. Wer FoE mochte und mag, wird an Elvenar nichts zu meckern haben, wobei wir natürlich immer im Hinterkopf behalten müssen, dass der Titel in einer recht frühen Testphase steckt, entsprechend viele Features noch fehlen und ein fundiertes Urteil frühestens in der Open Beta möglich ist, wenn alle Spieler Zugang haben. Wann das sein wird, ist noch nicht bekannt. Schon jetzt aber macht Elvenar durchaus Spaß – zumindest dürfte das für all diejenigen gelten, die erprobt sind in free-to-play Aufbauspielen und entsprechend viel Geduld mitbringen. Alternativ hilft auch ein prall gefülltes Portemonnaie, denn Premium-Diamanten können wir jetzt schon kaufen und an vielen Stellen einsetzen, um Wartezeiten zu überspringen. Wenn ihr bei der Closed Beta von Elvenar dabei sein wollt, meldet euch einfach auf der Webseite an, dann flattert bestimmt bald ein Code in euer Postfach. Zusätzlich lohnt es sich, die Social-Media-Kanäle des Spiels im Auge zu behalten, denn auf Facebook, Google+ und Co. werden regelmäßig Beta Keys veröffentlicht, die ihr euch einfach schnappen könnt.

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