Star Wars: Fans fordern in Petition, dass EA die Lizenz verliert

Wenn es nach einigen Fans geht, soll Electronic Arts keine "Star Wars"-Spiele mehr produzieren dürfen.

Mit Star Wars: Battlefront 2 hat sich der Publisher Electronic Arts keinen großen Gefallen getan. Nicht nur, dass die Mikrotransaktionen und Lootboxen, die im Multiplayer des Shooters zum Einsatz kommen, dem Image des Unternehmens geschadet haben (wobei das ja schon vorher nicht unbedingt gut war). Disney war wenig zufrieden damit, wie EA die Sache gehandhabt hat, und die Aktien des Publishers erlitten ein großes Minus. Der Höhepunkt des Ganze wäre es wohl, wenn Disney beziehungsweise dessen Tochterkonzern Lucasfilm die Entscheidung fällen würde, Electronic Arts die Exklusivrechte an der „Star Wars“-Marke wieder wegzunehmen. Genau das fordern nun viele Fans, die eine entsprechende Petition unterzeichnet haben.

Unter dem Titel „Lucasfilm: Revoke EA’s Star Wars Licencse“ findet sich auf Chance.org ein öffentliches Schreiben an den Rechteinhaber, das mittlerweile über 100.000 Unterstützer gefunden hat. Der Petitionsersteller John Hunt schreibt, dass nicht nur die Affäre Star Wars: Battlefront 2 ein Beweggrund sei, weshalb EA die Lizenz verlieren soll. Auch die Geschichte mit dem „Star Wars“-Spiel von Visceral, das nun nicht mehr so erscheinen soll, wie es geplant war, was zudem zur Schließung des Entwicklerstudios geführt hat, spiele hierbei eine Rolle. Des Weiteren zeigt sich Hunt sichtlich unzufrieden mit dem ersten Star Wars: Battlefront von DICE, das zum Start zu wenig Inhalte hatte. Allerdings war das Actionspiel ein großer finanzieller Erfolg, weshalb Lucasfilm und Disney damit wohl überhaupt kein Problem gehabt haben dürften. 

Star Wars: Battlefront 2 - Weltraumschlacht

Star Wars: Battlefront 2 könnte so schön sein, wenn da nicht die Lootboxen wären.

„Lucasfilm, wenn ihr nicht sehen könnt, dass EA die ‚Star Wars‘-Marke ernsthaft missbraucht und ihr schadet, dann seid ihr Teil des Problems“, so Hunt. Je länger der Konzern mit Electronic Arts zusammenarbeite, desto mehr Schaden würde die Franchise davontragen. „Tut das Richtige, tut es für eure Konsumenten – beendet diesen Unsinn ein für allemal und gebt die ‚Star Wars‘-Lizenz einem Entwickler oder Publisher, der die Marke mit Sorgfalt und Qualität behandelt“, schreibt Hunt weiter. 

Dass seine Petition Erfolg haben wird, darf angezweifelt werden. Zwar sind über 100.000 Unterschriften eine stattliche Anzahl, wirkt aber im Vergleich dazu, wie viele „Star Wars“-Fans es auf der Welt gibt, ganz schön mickrig. Allerdings könnte es für EA eng werden, wenn das nächste „Star Wars“-Spiel kein riesiger Hit wird, den die Fans lieben – zumindest dann, wenn es im Vertrag zwischen EA und Lucasfilm eine Klausel gibt, die es dem Rechteinhaber ermöglicht, den Kontrakt vorzeitig zu beenden. Ansonsten wird Electronic Arts noch bis mindestens 2023 das Exklusivrecht haben, Spiele im „Krieg der Sterne“-Setting zu produzieren.

Quelle: Change.org
 

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