No Man’s Sky: Mod rekreiert das Spiel, das 2013 angekündigt wurde

Ein Modder will das erreichen, was den "No Man's Sky"-Entwicklern nicht gelungen ist: mehr Vielfalt auf den Planeten.

Als No Man’s Sky 2013 angekündigt wurde, faszinierte es viele Leute mit der Idee, ein prozedural generiertes Universum mit über 18 Trillionen Planeten erkunden zu können. Was dann aber im Sommer 2016 nach zahlreichen Verschiebungen auf den Markt kam, war weit weg von dem, was Entwickler Hello Games versprochen hatte. Wenn man heutiges Material aus No Man’s Sky mit den ersten Trailern vergleicht, sind die Unterschiede klar feststellbar. 

Eine Mod soll es nun ermöglichen, das Open-World-Spiel zu erleben, das vor über vier Jahren angekündigt wurde. Deren Schöpfer „RaYRoD_TV“ verspricht neue Biome, eine komplett überarbeitete Ökologie, neue Terrain-Arten, eine größere Farbvielfalt, mehr Zufallsereignisse, dynamischeres Wetter und noch vieles mehr. Klingt nach viel, ist verdammt ambitioniert, aber laut Kotaku auch ziemlich fehlerbehaftet. Bugs bleiben wohl bei so einem großen Projekt, das von einem einzelnen Modder gestemmt wird, einfach nicht aus. 

Wenn ihr euch davon nicht abschrecken lasst und euch die Bilder aus dem Gameplay-Video gefallen, könnt ihr auf ModDB die Betaversion von „RaYRoD’s Overhaul“ herunterladen. Wie die Modifikation installiert wird, erklärt der Macher Schritt für Schritt in der beiliegenden Readme-Datei. Der Download der aktuellen Version 1.4.1 wiegt knapp 530 Megabyte.

Nachdem No Man’s Sky einen großen Shitstorm hervorgerufen und auf Steam sogar zeitweise das am schlechtesten bewertete Spiel überhaupt war, gelang es Hello Games im vergangenen Jahr, sich halbwegs zu rehabilitieren. Spätestens mit dem jüngsten Content-Update „Atlas Rises“ gelang es den Entwicklern, positive Bewertungen einzufahren. Mittlerweile bietet No Man’s Sky viele Features, die es zum Release noch nicht gab, etwa Basisbau, die Möglichkeit, eigene Frachter zu besitzen, eine durchgehende Reihe an Hauptmissionen, prozedural generierte Nebenquests, neue Biome, ein besseres Handelssystem, Terraforming und spannendere Kämpfe im Weltall. Und ja, eine erste Art von Multiplayer, wenn auch in einer extrem reduzierten Form.

Quelle: ModDB / Kotaku
 

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