Destiny 2: Endgame-Aktivitäten nur noch für „Fluch des Osiris“-Käufer

Wer die Erweiterung für Destiny 2 nicht besitzt, darf an gewissen High-Level-Aktivitäten nicht mehr teilnehmen.

Vor zwei Tagen ist die erste Erweiterung für Destiny 2 erschienen. Mit „Curse of Osiris“ beziehungsweise „Fluch des Osiris“, wie der DLC auf Deutsch heißt, hat Entwickler Bungie den Ego-Shooter um eine neue Kampagne, den Merkur als frischen Schauplatz und einige andere Dinge erweitert. Wer die neuen Inhalte sehen möchte, muss entweder 19,99 Euro für das Add-on zahlen oder sich gleich den Erweiterungspass für 34,99 Euro zulegen, der auch die zweite Erweiterung umfasst (zu der es aber noch keinerlei Infos gibt). Doch nicht nur der frische Content steckt hinter einer Paywall, sondern leider auch diverse End-Game-Aktivitäten, die es schon vor „Fluch des Osiris“ gab.

Kotaku berichtet, dass die Anforderungen ans Powerlevel eures Charakters für High-Level-Inhalte wie die Prestige-Versionen des Raids und Dämmerungs-Strikes mit dem Release des „Destiny 2“-DLCs gestiegen sind. Vor „Fluch des Osiris“ musstet ihr einen Powerlevel von 300 haben, um euch jenen Herausforderungen stellen zu können. Nun ist ein Level von 330 notwendig. Das Problem: Diesen Wert erreicht ihr nicht, wenn ihr das Add-on nicht besitzt. Wer also kein zusätzliches Geld für Destiny 2 ausgeben möchte, kann diese Inhalte nun nicht mehr spielen. Dabei hat man doch eigentlich schon mit dem Kauf des Hauptspiels dafür bezahlt.
 

Destiny 2 - Merkur

"Fluch des Osiris" ruft gerade eh schon viel Kritik für seinen mageren Umfang hervor. In Verbindung mit den neuen Limitierungen ist das Add-on also erst recht ein guter Grund für die Spieler, ihrer Wut im Netz freien Lauf zu lassen.

Auch die neue Playlist für „Heroische Strikes“ steht nur den Spielern offen, die „Fluch des Osiris“ erworben haben. Dabei benötigt ihr hierfür gerade mal einen Powerlevel von 270. Da es sich hierbei aber um ein Feature des DLCs handelt, ist das ja noch verständlich. Für alles andere verdient Bungie jedoch Kritik. Allerdings beschreitet das Studio diesen Weg nicht zum ersten Mal: Beim ersten Destiny wurde 2014 der wöchentliche „Heroische Strike“, der bereits Teil des Hauptspiels war, nach Release des ersten DLCs „Dunkelheit lauert“ („The Dark Below“) an den Kauf der Erweiterung gebunden.

Übrigens: Dank des aktuellen Vorgehens von Bungie könnt ihr nicht mehr alle Achievements in Destiny 2 erhalten, wenn ihr „Fluch des Osiris“ nicht besitzt. Denn ohne den Prestige-Raid und den -Dämmerungs-Strike gemeistert zu haben, bekommt ihr nicht den „The Prestige“-Erfolg und damit beispielsweise auf der PS4 keine Platinumtrophäe für Destiny 2.

Quelle: Kotaku

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