Assassin’s Creed Origins: Besserer Verkaufsstart als bei Syndicate

Assassin's Creed Origins überzeugt nicht nur inhaltlich, sondern scheint auch finanziell wieder ein Hit zu werden.

Seit anderthalb Wochen ist das Actionspiel Assassin’s Creed Origins auf dem Markt. Die verhältnismäßig lange Pause der Reihe, die bis 2015 im Jahresrhythmus erschienen war, hat dem Spiel gutgetan. Auf der einen Seite ist Origins das beste Assassin’s Creed seit langem, auf der anderen Seite wissen das die Spieler sehr wohl zu schätzen. 

Publisher Ubisoft hat seinen Finanzbericht für die erste Hälfte seines aktuellen Geschäftsjahres veröffentlicht. Darin heißt es, dass sich Assassin’s Creed Origins innerhalb der ersten zehn Tage zweimal so häufig verkauft hat wie Assassin’s Creed Syndicate. Der Vorgänger von 2015 blieb damals hinter den Erwartungen des Herstellers zurück. Die Spieler waren von dem technisch desolaten Unity so enttäuscht, dass sie bei Syndicate nicht nochmal Gefahr laufen wollten, ein fehlerhaftes Spiel zu kaufen. Für Assassin’s Creed Origins läuft es zumindest anfänglich wesentlich besser, genaue Verkaufszahlen gab Ubisoft jedoch nicht preis. 

Assassin's Creed Origins - Adlerflug

Vor allem die beeindruckende, wunderschöne Spielwelt weiß zu begeistern. Und sie ist auch noch mit etlichen guten Nebenquests gefüllt - etwas, das die vorherigen Assassin's Creeds nicht in dem Maß geboten haben.

Assassin’s Creed Origins wäre dann wieder mal ein Beispiel dafür, dass reine Einzelspielertitel nicht tot sind und nach wie vor Massen an Leuten zum Kauf anregen können. In einer Investorentelefonkonferenz hat sich Ubisoft-CEO Yves Guillemot zu dem Thema geäußert. Er sagte, dass sich Singleplayer-Spiele auch weiterhin auf lange Sicht gut verkaufen könnten. Gewisse Elemente wie die Rollenspiel-Features in Assassin’s Creed Origins seien ein wichtiger Faktor für den hohen Wiederspielwert und würden demnach sehr viele Spieler zum Kauf motivieren. Außerdem arbeite Ubisoft daran, dass zukünftig von Nutzern erstellte Inhalte in die Spiele implementiert werden können, um die Leute länger an die Titel zu binden. Demnach werden wir in kommenden Ubisoft-Spielen wahrscheinlich die Möglichkeit haben, eigene Herausforderungen zu erstellen und sie mit anderen Spielern zu teilen.

So sehr sich Guillemot für Einzelspielerspiele ausspricht: Die allgemeine Strategie von Ubisoft ist es derzeit, stark auf Multiplayer-Features zu setzen. Far Cry 5 wird komplett im Koop spielbar sein, das Piratenspiel Skull and Bones ist als „Games as a Service“-Titel angelegt und auch Beyond Good and Evil 2 soll mit Freunden spielbar sein.

Quelle: Ubisoft
 

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