Shadow of the Colossus: 16 kolossale Gedanken

Shadow of the Colossus gehört zu den herausragendsten Spielen, die jemals das Licht der Welt erblickt haben.

Das ändert sich natürlich auch nicht mit dem Remake, das jetzt für die PlayStation 4 erschienen ist, denn die Entwickler von Bluepoint Games und Sonys Japan Studio haben zwar alles von Grund auf neu programmiert, sich aber dennoch sehr nah an der Vorlage orientiert. Das Grundspiel ist folglich weitgehend identisch geblieben, wurde jedoch mit einigen Features ergänzt. Unter anderem kann man auf der PlayStation 4 Pro zwischen einem Performance- und einem Kinomodus wählen. Also entweder 4K mit 30 Bildern in der Sekunde oder 1080p mit 60 Bildern pro Sekunde. Was einem besser gefällt, darf jeder selbst entscheiden. Wir haben uns bei diesem herausragenden Titel lieber für die cineastische Variante entschieden.

Sollten wir ein solches Meisterwerk nun noch einmal komplett durchkauen und in seine Einzelteile zerlegen? Nein, denn ausführliche Reviews gibt es zu diesem Spiel genügend. Wir sind einen etwas anderen Weg gegangen. Damals haben zwar nicht alle bei uns im Team das Original gespielt, aber genau diesen Umstand haben wir zum Anlass genommen, um sowohl Kenner als auch Neulinge ein paar Gedanken zum Spiel zusammentragen zu lassen. Herausgekommen sind 16 Aussagen, die Shadow of the Colossus, wie wir finden, ziemlich treffend beschreiben.

Vorsicht: Der Text enthält Spoiler!

  • Game Director Fumito Ueda ist nicht gerade ein Fließbandarbeiter. Er stand erst bei drei Spielen (Ico, Shadow of the Colossus und The Last Guardian) in der Verantwortung und das bei mehr als 20 Jahren in der Branche.
  • Der Projektname des Spiels war Nico, was für Next Ico steht, dem Vorgänger von Shadow of the Colossus.
  • Einsamkeit ist eines der Motive des Spiels, daher gibt es bis auf den Protagonisten, die Kolosse und Agro auch kaum andere Charaktere im Spiel.
  • Der Fotomodus kann sich sehen lassen. Hobbyfotografen dürfen sich auf zahlreiche Möglichkeiten freuen.
  • Das Spiel verzichtet weitgehend auf eine Sprachausgabe und schafft es dennoch eine mysteriöse Geschichte zu erzählen, die einen in ihren Bann zieht.
  • Wir haben selten einen schöneren orchestralen Soundtrack gehört, auch wenn dieser nur punktuell eingesetzt wird.
  • Mit der Kamera stimmt etwas nicht. Sie lässt zwar ein sehr cineastisches Bild an der Netzhaut aufprallen, aber das kann manchmal verwirrend sein, besonders wenn es zu Kletterpassagen kommt.
  • Innerhalb der Zwischensequenzen lässt sich die Kamera manipulieren. Nett, aber wozu?
  • Atemberaubend schön - man spürt den ollen Wüstensand und das salzige Meerwasser quasi in den Augen, während man versucht, die riesigen angsteinflößenden Kolosse zu besiegen.
  • Der fast vollkommene Verzicht auf Items, abgesehen von Schwert und Bogen, ist ein weiteres Puzzlestück zum exzellenten Design des Spiels.
  • Das Pferd sollte eher Aggro heißen, so störrisch wie der Gaul manchmal ist.
  • Der Einstieg ist, nunja, gewöhnungsbedürftig. So richtig weiß man nicht, wohin man soll. Dennoch faszinierend, so wird der eigene Abenteuertrieb angekurbelt.
  • Das Ende überrascht und regt zum Nachdenken an, manchmal vielleicht auch die eigenen Absichten zu hinterfragen.
  • Rapide ansteigender Schwierigkeitsgrad. Das mag durchaus motivierend sein, kann aber gerne mal frustrieren.
  • Die Suche nach den Kolossen kann sich im späteren Spielverlauf trotz Karte als langwierig erweisen.
  • Es gibt dieses Mal 79 Sammelobjekte in Form von goldenen Münzen. Findet man alle, so erhält man am Ende das Schwert von Dormin.

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