Gerücht: Serienschöpfer möchte Prince of Persia reanimieren

Jordan Mechner habe großes Interesse daran, Prince of Persia wieder auf die große Bühne zu hieven.

Um die „Prince of Persia“-Reihe ist es seit Jahren sehr still. Und das Gleiche gilt für ihren Schöpfer Jordan Mechner. Dem US-Amerikaner gelang 1989 mit dem ersten Abenteuer im Orient ein riesiger Erfolg. Und auch am 2003 erschienen Prince of Persia: The Sands of Time, dem ersten Teil, der von Ubisoft produziert wurde, war Mechner als Designer beteiligt. Die weiteren Ableger entstanden aber ohne seine Mitwirkung. Dafür schrieb er die Geschichte für den 2010 erschienen Kinofilm „Prince of Persia: Der Sand der Zeit“ mit Jake Gyllenhaal in der Hauptrolle. In jenem Jahr veröffentlichte Ubisoft auch den bislang letzten Teil der Reihe, Prince of Persia: The Forgotten Sands. 

Seit sieben Jahren warten die Fans nun also auf einen neuen Ableger. Und auch Prominente würden eine Rückkehr der Reihe sehr begrüßen. Auf Twitter schrieb das US-amerikanische Model Chrissy Teigen (Ehefrau von Musikstar John Legend): „Ist Prince of Persia noch da? Ich liebte dieses Spiel.“ Daraufhin bekam sie eine Antwort von Jordan Mechner persönlich: „Chrissy, ich kenne einige andere Leute, die genauso empfinden. Wir tun unser Bestes, um es zu verwirklichen.“

Prince of Persia

1989 fing alles an: mit einem bockschweren, aber für damalige Verhältnisse technisch beeindruckenden Spiel.

Mit „Es“ kann ja an dieser Stelle eigentlich nur ein Comeback von Prince of Persia gemeint sein. Die Frage ist nun, ob nicht vielleicht sogar schon im stillen Kämmerlein an einem neuen Teil gearbeitet wird. Soweit wir wissen, liegen die Markenrechte nach wie vor bei Ubisoft. Nun waren die letzten „Prince of Persia“-Teile keine großen Verkaufserfolge mehr. Sowohl das 2008er-Spiel im Cel-Shading-Look, das sich stark von der „Sands of Time“-Trilogie unterscheidet, als auch The Forgotten Sands bekamen nicht mehr sonderlich viel Aufmerksamkeit. 

In Sachen Action-Adventures hatte sich zur gleichen Zeit eine andere Ubisoft-Reihe ganz nach vorne gekämpft: Während Prince of Persia in der Bedeutungslosigkeit versank, erlebte Assassin’s Creed seinen Aufstieg. Interessantes Detail: Das erste Meuchelmörderspiel begann als Prince of Persia: Assassins. Aber weil Ubisoft keinen Serienteil haben wollte, in dem der Spieler nicht in die Rolle des namensgebenden Prinzen schlüpft, wurde eine neue Marke ins Leben gerufen, die heute nicht mehr aus der Videospielwelt wegzudenken ist. Bei Prince of Persia sieht das anders aus. Doch wer weiß: Ubisoft ermöglicht ja auch ein Beyond Good and Evil 2, obwohl Teil 1 ein finanzieller Flop war. Vielleicht gibt der Publisher also auch dem Prinzen irgendwann wieder eine Chance.

Quelle: Jordan Mechner auf Twitter
 

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