UPDATE: Oculus Quest 2 offiziell angekündigt und Preis bekannt

Die Oculus Quest 2 verspricht mehr Leistung und bessere Bildqualität und ist günstiger als das Vorgängermodell.

Oculus Quest 2

Update vom 17.09.2020: Das ging schnell: Facebook hat die Oculus Quest 2 mittlerweile offiziell enthüllt. Und es dauert auch gar nicht mehr lange, bis sie erscheint: Schon ab 13. Oktober ist sie im Handel. Noch eine gute Nachricht ist der Preis: Knapp 350 Euro müsst ihr für die Variante mit 64 Gigabyte Speicher bezahlen, also 100 Euro weniger als für die erste Quest. Die Version mit 256 Gigabyte kostet wiederum genau so viel wie das Vorgängermodell mit dem kleinen Flash-Speicher. Die Sache hat nur einen Haken: In Deutschland erscheint die VR-Brille vorerst nicht. Grund dafür ist der Verkaufsstopp, der mit einem Urteil des Bundeskartellamts zusammenhängt. Aber ihr könnt die Oculus Quest 2 zum Beispiel bei Amazon Frankreich bestellen (64 GB oder 256 GB).

Neue Spieleankündigungen gibt es ebenfalls. Zum Beispiel bekommt Beat Saber in Kürze einen Multiplayer-Modus und es erscheinen ein Myst für VR, ein Ableger der "Sniper Elite"-Reihe, eine erweiterte Version von Pistol Whip, The Climb 2 und noch einiges mehr. Alle neuen Trailer findet ihr auf dem Oculus-YouTube-Kanal.

Originalmeldung vom 15.09.2020: Tja, da hat wohl jemand bei Facebook verfrüht auf den "Veröffentlichen"-Button geklickt. Offensichtlich hat der Konzern, dem Oculus seit 2014 gehört, eine Ankündigung der Oculus Quest 2 für die nahe Zukunft geplant. Sonst wären gestern wohl kaum gleich zwei Werbefilmchen im Netz gelandet, die das neue VR-Headset vorstellen. Zunächst seien sie laut Kotaku bei Facebook Blueprint aufgetaucht, wo sie mittlerweile nicht mehr zu finden sind. Der YouTube-Nutzer DimetappWUT war aber so fix und hat sie auf der Videoplattform hochgeladen.

Die beiden Clips liefern bereits ziemlich viele Infos zur Oculus Quest 2, die offensichtlich die Nachfolgerin zur Oculus Quest ist, die 2019 den Markt betreten hat und seitdem eine der beliebtesten VR-Brillen ist, weil sie keine weitere Hardware erfordert. Das behält die Quest 2 bei, kombiniert es aber mit besserer Hardware. So stecken in dem Headset ein Qualcomm Snapdragon XR2 als Prozessoreinheit und sechs Gigabyte Arbeitsspeicher. Die erste Quest hat einen Snapdragon 835 und nur vier Gigabyte RAM. Außerdem verfügt das neue Modell über Displays mit einer Auflösung von fast 2K pro Auge. Damit ist die Oculus Quest 2 das VR-Headset von Oculus mit der bislang höchsten Auflösung.

Die stärkere Technik soll aber nicht bedeuten, dass das Gerät noch unbequemer ist als die Vorgängerbrille – so toll die Oculus Quest auch ist, länger als zwei Stunden am Stück mag man sie nicht im Gesicht haben, weil sie durch die hohe Frontlastigkeit viel zu viel Druck ausübt. Das Versprechen für die Quest 2: Sie soll leichter sein und deshalb auch erhöhten Tragekomfort bieten. Die Kopfhalterung besteht nicht mehr aus Gummi, sondern weicherem Stoff. Zudem sollen die Touch Controller eine bessere Ergonomie bieten.

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Wann die Oculus Quest 2 erscheinen und – noch viel wichtiger – was sie kosten soll, ist nicht bekannt. Diesbezüglich müssen wir dann wohl doch auf die offizielle Ankündigung warten.

Quelle: Kotaku / DimetappWUT

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